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"Wie alle anderen Kämpfe auch"

Briten-Champion richtet drastische K.o.-Warnung an Fury

Bekommt Tyson Fury bei seinem Box-Comeback ähnlich auf die Mütze wie 2024 von Oleksandr Usyk?
Bekommt Tyson Fury bei seinem Box-Comeback ähnlich auf die Mütze wie 2024 von Oleksandr Usyk?
Foto: © IMAGO/Nick Potts
13. Januar 2026, 14:27
sport.de
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Tyson Fury hat für sein Box-Comeback ein klares Ziel: ein drittes Mal Schwergewichts-Weltmeister werden. Weil er gegen WBA/WBC/IBF-Champion Oleksandr Usyk schon zweimal verloren hat, kristallisiert sich WBO-Titelträger Fabio Wardley als Fury-Wunschgegner heraus. Der sendet eine drastische Warnung an den "Gypsy King".

Tyson Fury arbeitet in Thailand an seiner Rückkehr in den Ring nach einem Jahr Box-Rente. Gegen wen der Ex-Weltmeister 2026 zurückkehrt ist noch offen. 

Es scheint, als wolle Fury erst einen Aufbaukampf bestreiten, um später im Jahr erneut um einen WM-Titel zu kämpfen. Als logischer Gegner steht WBO-Weltmeister Fabio Wardley parat. 

Auch Fury selbst nannte den Mann aus Ipswich als möglichen Gegner und Manager Spencer Brown machte im Interview mit sport.de ebenfalls klar, dass Furys Weg zu erhofften dritten WM-Titel über Landsmann Wardley führt.

Er habe zwar großen Respekt vor Wardley, so Brown. Aber: "Ich denke nicht, dass er ein Problem ist für Tyson. Glauben Sie, er hat Angst vor Fabio Wardley? Absolut nicht!"

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Boxen: Fabio Wardley hat keinen Bammel vor Tyson Fury

Den schlagstarken Wardley (19 K.o.-Siege in 21 Profikämpfen) lassen die Ansagen aus dem Fury-Lager kalt. Sollte er tatsächlich auf Fury treffen, werde das Duell genauso ausgehen, "wie all die anderen Kämpfe. Ich schlage ihn k.o.", tönte der 31-Jährige bei "boxingscene.com". 

Er werde "vielleicht ein paar Schläge einstecken müssen für ein paar Runden", räumte Wardley ein. "Aber dann kommt die zehnte, elfte, vielleicht zwölfte Runde. Ich bin schon zehn und elf Runden gegangen, dieses Mal hebe ich mir den K.o. vielleicht für die zwölfte Runde auf."

Wardley hatte im Oktober zunächst den WBO-Interims-Titel durch einen überraschenden Sieg gegen den favorisierten Neuseeländer Joseph Parker gewonnen, rückte so zum Pflichtherausforderer von Oleksandr Usyk auf. 

Weil der Schwergewichts-König aus der Ukrainer aber kein Interesse an einem Duell mit Wardley hatte, legte er den WBO-Gürtel nieder. Der Brite wurde von dem Verband daraufhin zum vollwertigen Weltmeister hochgestuft.

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