Deutschlands Handball-Nationalmannschaft startet mit breiter Brust in die Europameisterschaft. Nach einer überzeugenden Vorbereitung und zwei Siegen im Rücken machte sich das DHB-Team von Hannover aus auf den Weg nach Dänemark – begleitet von Optimismus und spürbarer Vorfreude auf das Turnier.
"Wir haben zwei Siege im Gepäck und eine gute, erfolgreiche Vorbereitung absolviert. Deswegen steigen wir mit einem Lächeln in den Bus", sagte DHB-Teammanager Benjamin Chatton dem "SID" vor der rund sechsstündigen Anreise.
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei bestens, betonte Chatton weiter: Man habe "Bock auf das Turnier. Definitiv." Genau dieses Gefühl soll in den kommenden Tagen auf die Platte gebracht werden.
Auch im Team selbst ist die Lust auf den EM-Start deutlich zu spüren. "Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht", erklärte Marko Grgic dem "SID".
EM-Auftakt gegen Österreich
Der EM-Start hat es gleich in sich: Am Donnerstag (20:30 Uhr/ARD) wartet mit Österreich der erste Gegner. In der Vorrunde folgen weitere anspruchsvolle Duelle gegen Serbien am Samstag und Spanien am Montag (beide 20:30 Uhr). Trotz dieser herausfordernden Gruppe geht die DHB-Auswahl mit großem Selbstvertrauen ins Turnier.
"Wir brauchen uns vor keinem zu verstecken und müssen vor niemandem Angst haben", sagte Grgic. Die Mannschaft habe in den vergangenen Wochen gezeigt, "dass wir uns in vielen Punkten verbessert haben". Der 22-Jährige steht selbst vor seiner ersten EM-Endrunde. Seinen Durchbruch im DHB-Trikot hatte er 2024 bei Olympia gefeiert, als er in acht Spielen 16 Tore für Deutschland bei den Spielen in Paris erzielte.
Auch Chatton blickt fokussiert nach vorn: "Bei einer EM weiß man, was auf einen zukommt. Wir wollen uns jetzt ganz auf die Vorrunde konzentrieren. Als nächster Step steht Österreich vor der Tür."





