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"Er ist nicht mehr er"

MvG in der Krise: Ex-Profi glaubt an großen Absturz

Darts-Legende Michael van Gerwen steckt schon länger in der Krise
Darts-Legende Michael van Gerwen steckt schon länger in der Krise
Foto: © IMAGO/Katie Chan
13. Januar 2026, 11:14
sport.de
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Darts-Legende Michael van Gerwen steckt nun schon seit einigen Jahren in einer Krise. Der Motor der "Green Machine" stottert für jeden sichtbar. Geht es nach einem Ex-Profi, wird der Niederländer in seiner Karriere wohl auch nie wieder mit Vollgas unterwegs sein. 

Die Jahre, in denen Michael van Gerwen über jeden seiner Gegner einfach hinwegrollte, sind schon lange vorbei. Der Niederländer ist zwar immer noch ein herausragender Darts-Spieler, aber längst nicht mehr so furchteinflößend, wie er es vor drei, vier, fünf und mehr Jahren einmal war. 

Schon der Blick auf die blanken Zahlen zeigt das. Das letzte Ranglisten-Major, in dem MvG im Finale stand, war die WM 2025. Den letzten Sieg bei einem dieser Turniere feierte er im Jahr 2022. In der Weltrangliste steht der jahrelange Krösus "nur" noch auf Platz vier. Sein Rückstand auf Spitzenreiter Luke Littler ist mittlerweile so groß (2,1 Mio. Pfund), dass er ihn in einem Jahr gar nicht aufholen kann. 

Ex-Profi: MvG stürzt in Darts-Weltrangliste ab

Geht es nach Ex-Profi Matthew Edgar, ist der Grund für diesen Absturz offensichtlich. Er glaubt: Die OP, die van Gerwen im Jahr 2022 an seinem rechten Arm durchführen ließ, hat alles verändert. Auch er selbst habe in seiner Karriere unter Problemen am Wurfarm gelitten. Danach, so Edgar, "ist man mental nicht mehr Derselbe. Nie wieder".

Aufgrund der OP habe "Mighty Mike" seine Wurftechnik verändern müssen. "Weil der Dart jetzt tiefer in seiner Hand liegt, muss er seine Schulter mehr benutzen. Ja, er passt sich an und spielt immer noch gute Darts, aber er ist nicht mehr er", so Edgar, der fest davon überzeugt ist, dass MvG im Jahr 2026 einen brutalen Absturz erleben wird.

"Für ihn ist es ein wichtiges Jahr, denn er muss viel Preisgeld verteidigen. Ich schätze, dass er am Ende des Jahres in der Weltrangliste rund um Platz zwölf stehen wird", prognostizierte er. 

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