Um die Zukunft von Handball-Nationalspieler Justus Fischer ranken sich auch vor der am Donnerstag beginnenden Handball-EM weiter Gerüchte. Ein Klub soll im Poker um den Kreisläufer nun die Nase vorn haben.
Laut "Sport Bild" hat sich der THW Kiel als Favorit für Justus Fischer von der TSG Hannover-Burgdorf herauskristallisiert.
Auf dem Media Day vor der Abreise nach Dänemark zur Handball-EM wurde Fischer von dem Magazin mit den jüngsten Entwicklungen konfrontiert. Der 22-Jährige ließ sich aber keine Tendenz entlocken. "Ich weiß es noch nicht", sagte er lediglich.
In der ersten Januar-Woche hatte die "Sport Bild" noch berichtet, dass sowohl der THW Kiel als auch der SC Magdeburg im die Dienste von Fischer buhlen. Für den DHB-Star komme aber nur ein Wechsel zu den Zebras oder zum FCM in Frage. Nun hat sich offenbar auch hier eine klare Tendenz abgezeichnet.
Vertraglich ist Fischer noch bis 2027 an die Niedersachsen gebunden. Eine Ausstiegs- oder Ablöseklausel besitzt er nicht.
Ein Wechsel nach der aktuell laufenden Saison ist offenbar dennoch nicht ausgeschlossen. Laut "Sport Bild" sind die Hannoveraner bereit, Fischer ab einer Ablösesumme in Höhe von 700.000 Euro ziehen zu lassen. 2027 wäre er ablösefrei zu haben.
Fischer verlängert bei der TSV Hannover-Burgdorf
Fischer spielt bereits seit seinem 14. Lebensjahr bei den Recken und entwickelte sich dort vom Jugendspieler zur Stammkraft in der Bundesliga. Seinen Vertrag hat der Kreisläufer im Frühjahr verlängert.
Er habe sich "trotz mehrerer lukrativer Angebote" für einen Verbleib entschieden, teilte der Verein damals mit.
Fischers Verlängerung sei nun "ein großartiges Zeichen für den gesamten Verein", sagte Hannovers sportlicher Leiter Sven-Sören Christophersen: "Justus ist ein Eckpfeiler der Mannschaft und wird dies mit seiner unermüdlichen Art sowohl in der Abwehr als auch im Angriff weiterhin in Zukunft bei uns sein."





