Es soll eine großartige Formel-1-Kombination werden. Ford unterstützt Red Bull ab sofort bei der Entwicklung der hauseigenen Motoren. Der Boss der Amerikaner lässt mit Aussagen über Max Verstappen aufhorchen.
Wird die Vollgas-Ehe zwischen Red Bull und Ford eine Liebesgeschichte oder nur eine kurze Romanze mit anschließender Krise? Immer wieder heißt es aus dem Fahrerlager, die Bullen und Ford seien bei der Entwicklung ihrer ersten Motoren im Vergleich zu den arrivierten Branchenriesen Mercedes und Ferrari im Hintertreffen.
Ford-Boss Mark Rushbrook macht zwei Monate vor dem Start in die Saison aber erst einmal gut Wetter. "Wir glauben an das Team, wir glauben an die Power Unit und wir glauben an die Leute, die das Auto designen", sagte der Amerikaner der italienischen Ausgabe von "Motorsport.com".
Letztlich sei es aber der Fahrer, der "jede Unze Leistung" aus dem Boliden herausquetschen muss, kam Rushbrook auf Formel-1-König Max Verstappen zu sprechen.
Der Holländer sei ein "Generationen-Talent. So einen Champion hinter dem Steuer eines zu haben mit einem Red-Bull-Ford-Motor ist wichtig, nicht wahr?"
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Rushbrook betonte aber zugleich, dass Fords Formel-1-Engagement bei Red Bull nicht von Verstappens Zugehörigkeit zu dem Rennstall abhänge. "Max ist ein wichtiger Teil des Teams, aber nicht bis an den Punkt, an dem wir sagen: Wenn er das Team verlässt, dann sind wir auch weg. Nein, wir haben Vertrauen in das Team und wissen, dass in der Zukunft andere Fahrer kommen werden."
Motorsport-Medien spekulieren schon lange, dass Verstappen (Vertrag bei Red Bull bis 2028) die Bullen zur Saison 2027 verlassen könnte, sofern das Team ihm im ersten Jahr des neuen Reglements kein konkurrenzfähiges Paket liefert.
In der Vergangenheit buhlte vor allem Mercedes mit Teamchef Toto Wolff um die Gunst Verstappens und dessen Management. Aber auch Aston Martin wurde immer wieder Interesse nachgesagt.
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