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Letzte Chance in Ruhpolding

Frankreich baut Biathlon-Kader um

Sprint Emilien Claude noch auf den olympischen Biathlon-Zug auf?
Sprint Emilien Claude noch auf den olympischen Biathlon-Zug auf?
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
14. Januar 2026, 07:14
sport.de
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Neun von zwölf Olympia-Startplätzen sind in der französischen Biathlon-Mannschaft schon fest, zwei weitere zumindest halb vergeben. Beim Weltcup in Ruhpolding kommt es zum Showdown um das letzte Ticket. Ein bekannter Name greift nach dem Strohhalm, ein anderer kann nur zuschauen. 

Mit welchem Aufgebot das französische Biathlon-Team zu den Olympischen Spielen reist, steht noch nicht fest. Klar ist: Die "großen" Namen sind alle mit dabei und haben ihr Ticket auch schon lange sicher. Auf dem Papier sind vor dem Weltcup in Ruhpolding nur noch drei der zwölf Plätze frei. 

Für Jeanne Richard sollte dabei nur wenig schief laufen. Die 23-Jährige steht im Ruhpolding-Aufgebot, das der Verband am Montag bekanntgab. Mit zwei Top-15-Plätzen in Oberhof beseitigte sie wohl alle Zweifel an ihrem Olympia-Debüt. Paula Botet, ihre einzig ernsthafte Konkurrentin, dominiert zwar im IBU-Cup nach Belieben, enttäuschte aber bei ihrer einzigen Weltcup-Chance in diesem Winter in Annecy, wo sie in zwei Rennen die Top 30 verpasste. 

Biathlonverband verkündet Entscheidung am Montag

Der weitere Startplatz, der schon so gut wie sicher vergeben ist, dürfte an Oscar Lombardot gehen. Der 25-Jährige nutzte seine Chance in Oberhof und punktete mit dem 23. Platz im Sprint und dem 13. Platz in der Verfolgung. Auch er darf sich in Ruhpolding erneut im A-Aufgebot zeigen. 

Nicht mehr zum Weltcup-Kader gehört dagegen Valentin Lejeune. Der 23-Jährige enttäuschte zuletzt mit zwei Plätzen jenseits der Top 60 und wurde zurück in den IBU-Cup degradiert. Für ihn aufsteigen wird Emilien Claude, der beim Showdown in Ruhpolding die große Chance bekommt, doch noch auf den Olympia-Zug aufzuspringen. 

Ob er es schafft, wird er am Montag erfahren. Dann wird der französische Verband verkünden, an wen die letzten drei offenen Plätze gehen. Dass es vor allem für Claude auf die Rennen in Ruhpolding ankommt, hatte Männer-Cheftrainer Simon Fourcade bereits angedeutet, als er von einem "direkten Vergleich" der Leistungen der Wackelkandidaten sprach. 

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