Am Freitagabend startete Borussia Dortmund furios mit einem 3:3-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt in das neue Kalenderjahr in der Fußball-Bundesliga. Ein Remis, über das sich nur die wenigsten im BVB-Lager so richtig freuen konnten - trotz des späten Ausgleichtreffers durch Carney Chukwuemeka in der 90+6. Minute.
Grund dafür war, dass Borussia Dortmund zuvor gleich zweimal eine eigene Führung aus der Hand gegeben hatte. Der 1:0-Führung durch Maximilian Beier sowie der 2:1-Führung durch Felix Nmecha folgten jeweils nur wenig später die Gegentore zum Frankfurter Ausgleich.
Dass die Schwarz-Gelben immer wieder leichtfertig mit einem eigenen Vorsprung umgehen und so schon sehr viele Punkte in der laufenden Spielzeit herschenkten, ist längst ein Problem, welches auch von BVB-Cheftrainer Niko Kovac identifiziert wurde.
Im Vorfeld des Heimspiels gegen Werder Bremen am Dienstagabend (ab 20:30 Uhr) äußerte sich der Dortmunder Coach nun ausführlich zu den häufigen Leistungseinbrüchen seiner Mannschaft im Laufe einer Partie.
"Der springende Punkt ist der: Wir schaffen es nicht, nach einer Führung das zweite Tor nachzulegen, sodass wir mal einen Puffer haben von zwei Toren Unterschied", meinte Kovac am Montagnachmittag.
BVB lag erst dreimal in der laufenden Saison in Rückstand
Auch Kovac verwies dabei auf die nackten Zahlen: In einer Tabelle, in der lediglich die Resultate der ersten 45 Minuten der Bundesliga-Partien einfließen würden, läge der BVB mit nur einem Punkt weniger als der FC Bayern mit 37 Punkten auf Tabellenplatz zwei.
In der Tabelle der zweiten Halbzeiten hingegen lägen die Westfalen nur auf Platz zehn, hätten nur vier von 16 Partien gewonnen und gerade einmal 21 Punkte eingefahren.
"Wenn wir es schaffen könnten, nach dem 1:0 das zweite Tor oder nach dem 2:1 das 3:1 zu erzielen, um letzten Endes noch mehr Sicherheit und Aufwind zu bekommen. [...] Das ist im Moment glaube ich der kleine, aber feine Unterschied", führte Kovac dazu weiter aus.
Er fügte hinzu, dass seine Mannschaft überhaupt erst dreimal in der laufenden Saison - gegen Eintracht Frankfurt, RB Leipzig und den FC Bayern - in Rückstand gelegen hatte.






























