Lennart Karl steht nach Ansicht von Transfer-Insider Gianluca di Marzio tatsächlich auf der Liste von Real Madrid. Muss der FC Bayern gar einen zeitnahen Abgang des Shooting-Stars fürchten?
Nein, meinte der italienische Journalist in einem Interview mit dem Portal "wettfreunde,net" mit Blick auf die Zukunft von Karl.
"Real Madrid ist immer bestrebt, die talentiertesten Spieler der Welt zu verpflichten, aber Bayern München ist ein europäischer Spitzenverein und wird seine besten Nachwuchstalente, darunter auch ihn, nicht verkaufen", konstatierte di Marzio, der auf dem Transfermarkt bestens vernetzt ist.
Es sei noch "zu früh, um über seine Zukunft zu sprechen, und sie wollen ihn noch lange behalten. Er ist die Zukunft von Bayern München, aber es ist normal, dass Madrid ihn für die Zukunft auf ihrer Liste hat", ergänzte der Reporter.
"Vorerst" müsse sich der FC Bayern keine Sorgen wegen einer Madrider Transfer-Attacke auf Karl machen, stellte di Marzio klar.
Der Youngster hatte zuletzt mit einem kleinen Wechsel-Flirt mit Real für Wirbel gesorgt. "Natürlich ist Bayern ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, da zu spielen", sagte er bei einem Fanclub-Besuch. "Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein, aber das bleibt unter uns."
FC Bayern: So reagiert Max Eberl auf Karls "Fehler"
Sportvorstand Max Eberl hatte gelassen auf diese Aussage reagiert. "Ein 17-Jähriger darf auch mal Fehler machen. Er kam einen Tag danach zu uns und hat gesagt: Ich glaube, ich habe da etwas nicht so ganz Gutes gesagt. Für uns ist die Sache vom Tisch, es war auch nie Thema. Er zeigt seine Leistung auf dem Platz", sagte der frühere Gladbacher und Leipziger Manager nach dem 5:0-Kantersieg im Testspiel gegen Red Bull Salzburg, zu dem Karl als Joker zwei Treffer beisteuerte.
Angeblich will der FC Bayern Karls Vertrag, der sich an seinem 18. Geburtstag am 22. Februar ohnehin bis 2029 verlängert, gerne bis 2031 ausdehnen. Das soll dem Top-Talent mit einer saftigen Gehaltserhöhung von derzeit ein bis zwei auf dann sieben bis acht Millionen Euro schmackhaft gemacht werden, berichtete "Bild".
Der "kicker" aber schrieb, Karls Fokus liege bis auf Weiteres klar auf dem Sportlichen.





























