Lothar Matthäus rechnet damit, dass die bevorstehende Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano den FC Bayern rund 100 Millionen Euro kostet - und fällt ein klares Urteil, ob dieses XXL-Paket für den 27 Jahre alten Franzosen angemessen ist.
"20 Millionen Euro Gehalt ist viel Geld, das Handgeld sind auch nochmal rund 20 Millionen Euro. Das macht bei einem Vierjahresvertrag ungefähr 100 Millionen Euro Ausgaben für den FC Bayern", rechnete der Rekord-Nationalspieler im Fußball-Talk "Sky90" vor. Aber: "Wenn du einen Ersatz für Upamecano brauchst, dann zahlst du alleine 60 Millionen Euro Ablöse, mindestens. Und der will ja auch noch ein gutes Gehalt verdienen."
Eine Verlängerung mit Upamecano sei daher "billiger" aus Sicht des deutschen Rekordmeisters. Und: "Er ist das wert. Erstens hat er stabile Leistungen gebracht in den letzten zwölf bis achtzehn Monaten. Am Anfang hat er ja viele Wackler drin gehabt, war an vielen Gegentoren beteiligt."
Upamecano kenne die Mannschaft, "er hat die Anerkennung im Verein, er kennt auch Vincent Kompany. Ich glaube, dass trotz der Summen, die da bezahlt werden, es wegen der Leistung, die er für Bayern München gebracht hat, ein Deal ist, den ich auch als Fan des FC Bayern unterschreiben würde".
FC Bayern: Ausstiegsklausel für Dayot Upamecano?
Berichten zufolge soll Upamecano zeitnah seine Unterschrift unter das neue Arbeitspapier setzen, nur noch letzte Details waren demnach zuletzt noch offen. Diese sollen einer Fixierung des Deals aber nicht mehr im Wege stehen.
Bemerkenswert: Neben Mega-Gehalt und -Handgeld hat sich der Innenverteidiger wohl auch mit seiner Forderung nach einer Ausstiegsklausel durchgesetzt.
Zuletzt sollen sich unter anderem auch Real Madrid und Paris Saint-Germain um Upamecano bemüht haben.





























