Wenige Wochen vor den ersten Testfahrten in der Formel 1 hat Williams eine wichtige Personalentscheidung getroffen.
Wie der Formel-1-Rennstall aus Großbritannien am Montag offiziell bekannt gab, wird Victor Martins in der Saison 2026 die Aufgaben als neuer Test- und Reservefahrer übernehmen. Der Franzose rückt aus der hauseigenen Driver Academy ins Team hoch.
Darüber hinaus wird Martins in der Saison 2026 in der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft für Alpine an den Start gehen.
"Williams ist ein legendäres Team mit einer unglaublichen Geschichte, und ich freue mich darauf, Teil des Projekts zu sein, das dieses Team wieder an die Spitze der Startaufstellung bringen soll", erklärte der neue Ersatzmann von Alexander Albon und Carlos Sainz. "Ich habe bereits während der Rennwochenenden mit Alex und Carlos zusammengearbeitet und freue mich darauf, diese Arbeit mit dem Team im Jahr 2026 fortzusetzen."
Der 24-Jährige kam zu Beginn des vergangenen Jahres zu Williams, zuvor war er Mitglied des Nachwuchsprogramms von Konkurrent Alpine. Dabei besitzt Martins bereits über reichlich Erfahrung im Formel-Sport: 2021 ging er erstmals in der Formel 3 an den Start, die er im Jahr darauf sogar gewinnen konnte. 2023 stieg er in die Formel 2 auf, wo er zunächst Fünfter und im Folgejahr Siebter wurde. In der Saison 2025 belegte er den elften Rang in der Fahrerwertung.
Neuer Ersatzfahrer spielt "entscheidende Rolle" für Williams
Wie Williams nun mitteilte, soll Martins "nach seinem Abschluss in der Academy die Rolle des Test- und Entwicklungsfahrers an der Seite von Oliver Turvey und Harrison Scott übernehmen". Er werde "eine entscheidende Rolle bei der Ausarbeitung der Entwicklungsprogramme des Teams spielen".
Sven Smeets, Sportdirektor des Williams F1 Teams, betonte: "Er ist ein talentierter Fahrer, der dem Team stets wertvolle Ratschläge und Rückmeldungen gegeben hat, unsere Leistung auf der Rennstrecke verbessert und Alex und Carlos während der gesamten Saison 2025 unterstützt hat. Seine jüngsten Erfahrungen mit dem FW47 im ersten freien Training in Barcelona und seine Unterstützung des TPC-Programms (Testing of Previous Cars, Anm. d. Red.) geben ihm den nötigen Praxisbezug, um einen echten Einfluss auf die Entwicklung des FW48 und zukünftiger Fahrzeugprogramme zu nehmen."



