Die heftige Formkrise von Angreifer Serhou Guirassy wird immer mehr zum Thema rund um Borussia Dortmund. BVB-Coach Niko Kovac stärkt dem Torjäger a.D. den Rücken, schließt eine Degradierung allerdings nicht.
"Es ist ersichtlich, dass ich ihn sehr schätze, stütze und schütze", sagte Kovac vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen am Dienstag (20:30 Uhr/Sky) über Guirassy: "Das ist ja auch meine Aufgabe als Trainer. Ich weiß, was er kann. Aber auch, dass er mehr leisten möchte."
Ob der kriselnde Star, der schon seit Ende Oktober (!) auf einen Bundesliga-Treffer wartet, zum Hinrundenabschluss erneut in der Startelf steht oder ihm die Bank droht, wollte Kovac "nicht verraten."
Er versuche, "Leistung zu belohnen". sagte der BVB-Coach. "Ich weiß auch, dass der Konkurrenzkampf groß ist. Wir werden viele Spiele haben, von daher werden wir nicht mit elf Spielern durchspielen, sondern auch das ein oder andere Mal rotieren. Mal früher, mal später."
Guirassy, hinter dem Herausforderer Fabio Silva mit den Hufen scharrt, sei mit seinen fünf Saisontoren noch immer "unser bester Angreifer", betonte Kovac. "Er gibt immer Gas, versucht immer das Beste. Natürlich fehlen uns im Moment fünf, sechs, sieben Tore. Aber es gibt solche Talfahrten. Das werden wir aber schaffen, gemeinsam. Es gilt immer wieder, den Jungen aufzubauen. Er wird noch sehr wichtig sein."
BVB: Kovac findet den FC Bayern "Extraklasse"
Während Kovac bei Guirassy also auf Besserung hofft, hat er die Meisterschaft so gut wie abgehakt.
Der souveräne Tabellenführer FC Bayern sei "Extraklasse", lobte der Übungsleiter des BVB. ""Dass wir die Bayern nicht angreifen können, das sieht jeder. Das müssen wir alle so hinnehmen."
Kovac ergänzte: "Wir wissen, wo wir herkommen. Wir wissen, wo die Bayern sind. Wir wissen letzten Endes, wo die Bayern einkaufen und wir einkaufen. Das ist einfach so."





























