Vor wenigen Tagen rechnete Formel-1-Rückkehrer Sergio Pérez in einem Interview knallhart mit seinem Ex-Arbeitgeber Red Bull Racing ab. Juan Pablo Montoya findet: Checo ist über das Ziel hinausgeschossen und sollte sich lieber an die eigene Nase fassen.
Als Sergio Pérez vor wenigen Tagen im "CRACKS"-Podcast über seine Zeit bei Red Bull Racing sprach, ließ er kaum ein gutes Haar an seinem früheren Arbeitgeber. Als Teamkollege von Max Verstappen habe er den "schlimmsten Job" der Formel 1 gehabt. "Alles" sei dort zu einem Problem geworden. Allen voran er selbst, der, so seine Auffassung, die Rolle des Sündenbocks bekam.
Geht es nach Juan Pablo Montoya, sind Checos Aussagen jedoch nicht als berechtigte Kritik, sondern vielmehr als fieses und ungerechtfertigtes Nachtreten zu werten.
Red Bull hat Pérez "viele Möglichkeiten gegeben"
"Wenn man es sich aus der Perspektive eines mexikanischen Pérez-Fans anschaut, könnte man sagen, dass ihn Red Bull nicht fair behandelt hat. Aber es ist so, wie er selbst gesagt hat: Er wusste, auf was er sich einlässt. Unfair oder nicht, Red Bull hat ihm zu fünf Siegen verholfen. Wie sehr kann er sich dann noch beschweren?", sagte Montoya in seinem Podcast.
"Am Ende kann er sich über den Fakt beschweren, dass das Auto manchmal unfahrbar war. Aber es gab auch viele gute Dinge. Red Bull hat ihm viele Möglichkeiten gegeben. Und wenn er sich im Auto wohl gefühlt hat, hat er auch einen exzellenten Job gemacht", urteilte der frühere Formel-1-Pilot.
Kleiner Trost für Pérez: Am Ende nahm die Geschichte für ihn einen guten Ausgang. Nach einem Jahr auf der Formel-1-Ersatzbank unterschrieb er einen Vertrag bei Neueinsteiger Cadillac, wo er 2026 neben Valtteri Bottas beweisen kann, dass er besser ist, als es seine durchwachsenen Red-Bull-Resultate vermuten lassen.


