Nach dem 128:118-Sieg der Orlando Magic gegen die New Orleans Pelicans hatte Head Coach Jamahl Mosley lobende Worte für Tristan da Silva übrig. Der deutsche Nationalspieler erzielte von der Bank kommend 16 Punkte (4 von 7 aus dem Feld).
"Er war gigantisch, als er reinkam", lobte Mosley. "Er war in den richtigen Momenten an der richtigen Stelle und die Jungs haben ihn gefunden. Wir brauchen in jedem Spiel jemanden, der für uns Verantwortung übernimmt und heute war das eben Tristan."
Da Silva, der die vorherige Partie aufgrund von Rückenproblemen verpasst hatte, musste nach drei Spielen in Serie als Starter dem Rookie Noah Penda weichen. Als er jedoch ins Spiel kam, zündete er direkt ein Feuerwerk. Gleich vier Dreier traf er in seinen ersten fünf Minuten und sorgte so dafür, dass die Magic die Pelicans nicht davonziehen ließen.
Der Deutsch-Brasilianer zeigte sich nach dem Spiel allerdings bescheiden: "Ich habe einfach ein paar freie Würfe bekommen und mich gut gefühlt. Ich habe gemerkt, dass sie mich einige Male offen stehen ließen, und meine Mitspieler haben mich dann gefunden. Ich glaube aber nicht, dass ich heute irgendwas Besonderes gemacht habe."
Magic nun in Berlin gefordert
Orlando reist damit mit einem Sieg im Gepäck zum NBA-Europe-Spiel nach Berlin, was nicht nur den Wagner-Brüdern viel bedeutet. "Das wird toll, für mich ist es eine Ehre, davon ein Teil zu sein. Meine Familie wird da sein und auch ein paar Freunde von mir. Gleichzeitig wollen wir auch dort gewinnen, um eine kleine Serie zu starten", betonte da Silva.
Die Magic (22-18) stehen momentan auf dem sechsten Platz im Osten. Zuletzt gingen allerdings fünf von zehn Spielen verloren. In Berlin und anschließend in London treffen die Magic nun jeweils auf die Memphis Grizzlies (17-22), die derzeit Zehnter in der Western Conference sind.
Da Silva kam in dieser Saison bisher 35 Mal zum Einsatz und stand durchschnittlich 23,2 Minuten auf dem Feld. Dabei verbuchte der Forward 9,8 Punkte, 3,6 Rebounds sowie 1,2 Assists und traf 45,1 Prozent seiner Würfe aus dem Feld sowie 39,6 Prozent seiner Dreier.


































