Die Orlando Magic (22-18) haben vor dem Berlin Game am Donnerstag gleich zwei Erfolgserlebnisse gefeiert. Neben dem Comeback von Moritz Wagner durften die Magic auch ein 128:118 gegen die New Orleans Pelicans (9-32) bejubeln.
Der deutsche Weltmeister steuerte im ersten Spiel seit mehr als einem Jahr 8 Punkte, je 2 Rebounds und Assists sowie jede Menge guter Energie in etwa 10 Minuten bei und dürfte damit bei vielen deutschen Fans für Hoffnung auf einen Auftritt gegen die Memphis Grizzlies in der Berliner Uber Arena am Donnerstag (20 Uhr) gesorgt haben.
"Ich habe ehrlich versucht, die emotionale Seite so gut wie möglich auszublenden", sagte "Moe", nachdem die lange Leidenszeit durch seinen Kreuzbandriss endlich beendet war: "Aber natürlich bedeutet es mir viel und ich bin sehr erleichtert." Wagner verriet, dass er "froh" sei, dass die Rückkehr auf den Court nun geschafft sei. "Jetzt können wir so tun, als ob es niemals passiert wäre", sagte er: "Es ist einfach ein Tag wie jeder andere."
Franz Wagner strahlt Zuversicht aus
Ob Moritz gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Franz beim ersten regulären NBA-Saisonspiel in Deutschland auf dem Parkett stehen wird, bleibt weiter offen. Der 24 Jahre alte Superstar fehlt seit Anfang Dezember wegen einer hartnäckigen Knöchelverletzung, gab nach dem Sieg gegen New Orleans jedoch ein positives Update.
"Ich fühle mich gut und habe hart gearbeitet, um so schnell wie möglich zurückzukommen", sagte Franz: "Hoffentlich wird es in Berlin so weit sein." Aber auch wenn es nicht reichen sollte, wird sich für die Berliner Brüder "ein Kreis schließen", wie der Europameister versicherte.
Beste Magic-Profis bei der Generalprobe waren Paolo Banchero mit 23 Punkten, 8 Rebounds und 8 Assists sowie Desmond Bane und Anthony Black, die mit 27 und 26 Punkten die Topscorer stellten. Der dritte deutsche Nationalspieler im Magic-Trikot, Tristan da Silva, hatte mit einer fast makellosen Bilanz von Downtown (4/5) und 16 Zählern ebenfalls großen Anteil am Sieg. Für die Gäste traf Zion Williamson (22 Punkte) am häufigsten, Jordan Poole (6/8 Dreier) und Trey Murphy legten je 21 Zähler auf.


































