Dass die San Francisco 49er trotz großer Verletzungssorgen in einer starken NFC West überhaupt die Playoffs erreicht haben, war durchaus überraschend. Beim Wild Card Game gegen die Philadelphia Eagles am Sonntag musste das Team aus Kalifornien den nächsten Rückschlag hinnehmen. George Kittle verletzte sich bereits in der ersten Halbzeit.
Der Tight End der 49ers hatte im zweiten Viertel des Playoff-Auftaktes in Philly einen kurzen Pass an der Seitenlinie gefangen, als er von Eagles-Safety Marcus Epps getackelt wurde. Dabei wurde der Superstar von seinem Gegenspieler nach hinten gedrückt, im Rückwärtslaufen vertrat sich der 32-Jährige offenbar. Kittle blieb anschließend liegen.
Sofort kamen Betreuer der 49ers auf das Feld, um den lädierten Unterschenkel des so wichtigen Passempfängers zu untersuchen. Schnell war klar, dass die Partie für den sechsfachen Pro Bowler beendet ist. Anschließend wurde er unter sichtlich großen Schmerzen mit dem medizinischen Cart in die Kabine gefahren - sichtlich in großen Schmerzen.
Seuchensaison der San Francisco 49er geht weiter
In den Katakomben nahmen 49ers-Eigentümer Jed York und Ehefrau Claire den Routinier in Empfang, um ihm Trost zu spenden. Bereits vor der Halbzeit stand dann auch die Horror-Diagnose fest: Achillessehnenriss! Selbst wenn die 49ers die Wild Card Round überstehen, wird der Leistungsträger auch bei den kommenden Playoff-Partien nicht teilnehmen können. Seine NFL-Saison ist beendet.
Für die 49ers der nächste Schlag ins Kontor einer echten Seuchensaison. Zwar erreichte das Team als Dritter der NFC West noch gerade so die Playoffs, die Teilnahme an der Postseason stand aber lange in den Sternen. Schließlich standen dem Franchise zahlreiche Starspieler wie Quarterback Brock Purdy immer wieder verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Hinzu kommen die langfristigen Ausfälle von Nick Bosa, Fred Warner und Brandon Aiyuk - alles Spieler, die normalerweise auf viele Snaps kommen würden. Vor dem Wild Card Game beim Titelverteidiger fiel zudem Wide Receiver Ricky Pearsall aus.












