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Biathlon IBU-Cup
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Biathlon IBU-Cup

Norweger und Franzosen dominieren im IBU-Cup

Deutsche Biathlon-Hoffnungsträger am Arber abgehängt

Danilo Riethmüller landete als einziger deutscher Biathlet in den Top 10
Danilo Riethmüller landete als einziger deutscher Biathlet in den Top 10
Foto: © IMAGO/Harald Deubert
10. Januar 2026, 12:47
sport.de
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Nicht Fisch, nicht Fleisch: Die deutschen Biathlon-Herren haben beim IBU-Cup am Arber ein durchaus solides Mannschaftsergebnis erzielt, den Ausgang des Rennens hat aber einmal mehr die zweite Garde der Norweger und Franzosen unter sich ausgemacht.

Beim Sprint-Sieg des Norwegers Fredrik Vold (28:10 Minuten/1 Fehler) sorgte Danilo Riethmüller als Neunter für das beste Ergebnis des DSV. Der 26-Jährige, der 2025 bei der WM in Lenzerheide Bronze mit der Herren-Staffel gewinnen konnte, zeigte eine überzeugende Leistung in der Loipe, leistete sich aber zwei Schießfehler, was ein besseres Ergebnis verhinderte. Vom Sieger trennten Reithmüller am Ende 26,8 Sekunden.

Mit Roman Rees (1 Fehler/+41,9 Sekunden) landete ein weiterer deutscher Skijäger, der eigentlich den Anspruch hegt, im Weltcup zu starten, zwei Plätze hinter Riethmüller knapp außerhalb der Top 10 auf Platz elf.

Simon Kaiser (3 Fehler/+1:07,2 Minuten) beendete das Rennen als 17., Elias Seidl (1 Fehler/+1:20,8 Minuten) erreichte mit Startnummer 117 einen soliden 26. Platz und Franz Schaser (1 Fehler/+1:48,1 Minuten) blieb lediglich Rang 34. Einen bitteren Tag erwischte Leonhard Pfund, der vier Scheiben verfehlte und mit einem Rückstand von 3:11,5 Minuten lediglich 69. wurde.

Norweger und Franzosen dominieren zweite Liga des Biathlons

Das Rennen bestimmten einmal mehr die überragenden Biathlon-Nationen Norwegen und Frankreich. Hinter Vold schnappte sich der Franzose Emilien Claude (0 Fehler/+3,3 Sekunden) den zweiten Platz, Rang drei holte Sivert Gerhardsen (1 Fehler/+9,5 Sekunden) aus Norwegen und Vierter wurde mit Gaetan Paturel (1 Fehler/+10 Sekunden) wieder ein Franzose.

Ohnehin landeten fünf Norweger und vier Franzosen in den Top 15.

Am Sonntag steht für die Skijäger am Arber der Verfolger auf dem Programm. Die deutschen Herren werden dann alles daran setzen, den Dominatoren näher auf den Pelz zu rücken.

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