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Zwei Tore in der Nachspielzeit - Traumdebüt für Ebnoutalib

Irre Schlussphase: BVB holt Last-Minute-Punkt in Frankfurt

Wildes Hin und Her zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund
Wildes Hin und Her zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund
Foto: © IMAGO/Jan Huebner
09. Januar 2026, 22:32

Borussia Dortmund hat in einem spektakulären Spiel einen Punkt in letzter Minute gerettet, droht im Fernduell mit dem FC Bayern aber weitere Punkte zu verlieren.

Der BVB von Trainer Niko Kovac kam zum Auftakt des neuen Bundesliga-Jahres nicht über ein turbulentes 3:3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt hinaus und könnte bereits am Sonntag elf Punkte hinter den Rekordmeister aus München zurückfallen. Platz zwei wird aber Bestand haben

Die Tore im Duell der beiden Champions-League-Clubs erzielten zunächst Maximilian Beier (10. Minute) und Felix Nmecha (68.) sowie Jungstar Can Uzun (22./Foulelfmeter) und Neuzugang Younes Ebnoutalib (71.) aufseiten der Gastgeber. In der Nachspielzeit trafen noch der Ex-Dortmunder Mahmoud Dahoud (90.+2) und Carney Chukwuemeka (90.+6).

"Sehr glücklich" war Dahoud nach dem Abpfiff über sein spätes Tor. "Aber andererseits auch nicht", wie er nach dem vergebenen Sieg im "Sky"-Interview sagte. "Wenn man ein Spiel so kontrolliert, so Chancen hat und nicht gewinnt, ist das nicht gut. Wir hatten sehr gute Phasen, aber als Borussia Dortmund möchten wir dieses Spiel natürlich gewinnen", meinte Felix Nmecha.

In einer rasanten Partie bekamen die 59.500 Zuschauer viele Torraumszenen und zwei offensiv eingestellte Mannschaften zu sehen. Für die Gastgeber von Trainer Dino Toppmöller ist die durchaus verdiente Punkteteilung zum Start in die restlichen 19 Spieltage ein Teilerfolg. Frankfurt belegt derzeit den siebten Rang, verpasste aber zumindest den vorübergehenden Sprung auf einen Europa-League-Platz.

"Ein sehr intensives Spiel. Ärgerlich, dass wir 3:3 noch bekommen haben, aber es war eine gute Leistung von uns", bilanzierte Eintracht-Sportchef Markus Krösche.

Kobel und Kauã Santos dabei

Dass es in Frankfurt stundenlang nur regnete, erwies sich an einem Wochenende der Wetterturbulenzen als Segen. Denn einige Stunden vor Anpfiff des Liga-Auftakts ins neue Jahr waren die Spiele Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim und FC St. Pauli gegen RB Leipzig abgesagt worden. Grund sind die widrigen Bedingungen mit Schnee und stürmischem Wind.

Im EM-Stadion von 2024 dagegen rollte der Ball planmäßig - und die beiden Stammtorhüter waren dabei. Frankfurts Kauã Santos verdrängte nach einigen Patzern im Herbst nun pünktlich zum Jahresstart wieder den Ex-Bremer Michael Zetterer. Beim BVB konnte Gregor Kobel auflaufen, obwohl er das Trainingslager in Marbella leicht verkühlt und mit Rückenproblemen verlassen hatte.

Ryerson bedient Beier zur frühen Führung

Doch als Kobel erstmals eingreifen musste, hatte der BVB-Angriff bereits geliefert. Auf Vorlage des starken Außenbahnspielers Julian Ryerson vollendete Nationalspieler Beier in der Mitte zur frühen 1:0-Führung - sowohl Assistgeber wie Torschütze wurden von der Eintracht-Defensive alleine gelassen und nutzten dies gnadenlos.

Doch die Eintracht ließ sich im ausverkauften Stadion, das laut Mitteilung vom Freitag auch bis zum Jahr 2035 Deutsche Bank Park heißen soll, nicht verunsichern. Stattdessen griff das Toppmöller-Team an, häufig befeuert von Mittelfeldmotor Uzun. Den Flachschuss des Youngsters kurz nach dem Gegentreffer entschärfte Kobel ohne größere Probleme (17.).

Guirassy leistet sich Fauxpas im Strafraum

Für den Ausgleich brauchten die Gastgeber dann einen groben Fehler des BVB: Stürmer Serhou Guirassy traf Frankfurts Robin Koch nach einem Einwurf und verursachte damit einen Elfmeter. "Natürlich muss er sich umschauen. Er trifft ihn, klarer Elfmeter", gestand BVB-Assistent Robert Kovac zur Halbzeit bei Sky. Uzun verlud Kobel und schoss locker zum Ausgleich ein.

Einen engagierten Eindruck machte Neuzugang Ebnoutalib, der aus Elversberg kam und vor einem Jahr noch in der Regionalliga spielte. Der 22 Jahre alte gebürtige Frankfurter kam früh zu Chancen, scheiterte aber zunächst noch mit einem zu harmlosen Volleyabschluss an Kobel und köpfte später am langen Eck vorbei. Auch Ansgar Knauff konnte den starken Kobel nicht überwinden.

Neuzugänge beflügeln Eintracht

Richtig turbulent wurde es nach gut einer Stunde. Zunächst brachte Mittelfeldmotor Nmecha den BVB in Führung. Sein Schuss kurz hinter der Strafraumgrenze wurde von Hugo Larsson unglücklich abgefälscht und prallte dann auch noch vom Innenpfosten ins Tor. 

Doch die Eintracht steckte wie nach dem Beier-Tor nicht auf und belohnte sich für den Aufwand. Auf präzises Zuspiel von Neuzugang Arnaud Kalimuendo vollendete Ebnoutalib eiskalt zum erneuten Ausgleich. Der von seinen Kollegen alleine gelassene Kobel war ohne Chance - und dann schlug der eingewechselte Ex-Dortmunder Dahoud noch zu, doch selbst das reichte nicht, weil sich noch mal eine Wendung ergab.

17. Spieltag
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VfB Stuttgart
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Eintracht Frankfurt
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E. Frankfurt
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Borussia Dortmund
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BVB
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SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
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1. FSV Mainz 05
Mainz 05
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1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
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Di, 13.01.
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Di, 13.01.
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Do, 15.01.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern16142063:125144
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB1696129:151433
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig1592430:191129
4Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen1692534:241029
5VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart1692529:23629
6TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim1583429:20927
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt1675433:33026
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg1665527:27023
91. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1664622:25-322
10Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1654722:24-219
111. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1645724:26-217
12SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1545618:28-1017
13Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1644817:27-1016
14VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1643924:36-1215
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburg16421017:32-1514
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