Dass der AFC Bournemouth aus der englischen Premier League an Jamie Leweling vom VfB Stuttgart baggern soll, geisterte bereits zu Beginn der Woche durch die Medien, "Sky" berichtete damals von einem deutlichen Korb aus dem Schwabenland. Die "Cherries" haben ihre Bemühungen aber angeblich noch nicht ad acta gelegt.
Der englische Erstligist AFC Bournemouth soll weiterhin sein Glück beim Werben um Jamie Leweling (Vertrag bis 2029) vom VfB Stuttgart versuchen. Das berichtet Transfer-Insider Sacha Tavolieri.
Demnach sucht der Klub einen Nachfolger für Flügelstürmer Antoine Semenyo, dessen angeblich rund 72 Millionen Euro teuren Wechsel zu Manchester City am Freitag offiziell verkündet wurde. Geld, um Leweling aus dem Ländle fortzulocken, sollte also ausreichend vorhanden sein.
Konkret soll es daher um einen Wechsel in der laufenden Winter-Transferphase gehen, Gespräche zwischen Bournemouth und dem VfB sollen bereits laufen.
Vor allem letzterer Umstand wäre durchaus überraschend. "Sky" berichtete bereits am Montag vom Interesse, vermeldete aber, dass die Stuttgarter abgeblockt hätten, gerade ein Abschied im Winter keine Option sei.
WM spricht für Verbleib beim VfB Stuttgart
Gegen einen Deal im Winter dürfte auch die WM im Sommer sprechen. In Stuttgart ist Leweling immerhin gesetzt, die Chancen des Offensivstars auf eine Nominierung für den DFB-Kader dürften derzeit gut stehen, bei einem Neustart bei einem neuen Klub in einer für Leweling unbekannten Liga würde diesen Status unter Umständen gefährden.
Allerdings scheint ein Wechsel Lewelings auf Sicht nicht gänzlich ausgeschlossen. Im September erklärte der viermalige deutsche Nationalspieler im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de, dass ihn der Fußball auf der Insel reize.
Er habe noch Ziele mit dem VfB, betonte Leweling damals, ergänzte aber auch: "Mein Ziel ist schon, irgendwann Deutschland zu verlassen. Ich würde schon gerne mal im Ausland spielen. Wo es dann ist? Keine Ahnung. Aber England, glaube ich, das würde auch gut zu mir passen. Deswegen schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Aber jetzt sind wir ja noch hier."
Außerdem wird am Ende wohl auch das liebe Geld eine gewichtige Rolle spielen. Sollte Bournemouth ein schlicht unmoralisches Angebot aus dem Ärmel schütteln, könnte der VfB natürlich schwach werden. Ähnlich wie bei Nick Woltemade, den man im Sommer im letzten Moment für bis zu 90 Millionen Euro an Newcastle United verkaufte.





























