Nationalspieler Florian Wirtz hat wegen seiner durchwachsenen ersten Monate im Trikot des FC Liverpool auch in der traditionsreichen Rangliste des deutschen Fußballs eine Schlappe einstecken müssen.
Das Fachmagazin "kicker" führt das 22 Jahre alte Supertalent im Ranking der Deutschen im Ausland zur Saison-Halbzeit nur in der Kategorie Nationale Klasse, neben Spielern wie Anton Stach (Leeds United), Kevin Schade (FC Brentford) oder Thilo Kehrer (AS Monaco).
Vor Wirtz und Co. in der Internationalen Klasse finden sich lediglich Abwehrspieler Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand) sowie Angreifer Nick Woltemade (Newcastle United) wieder.
Experte Erik Meijer attestierte Wirtz nach seinem Mega-Wechsel von Bayer Leverkusen nach Liverpool "Startschwierigkeiten".
Der niederländische Ex-Profi erklärte: "Ich denke, dass die Einstufung in die Nationale Klasse Ansporn für ihn sein sollte, es im kommenden Halbjahr besser zu machen. Dass es nicht perfekt lief für ihn, ist aber auch erklärbar, denn er spielt aktuell in einer Mannschaft, die öfter strauchelt. Und als einer der teuersten Neuzugänge, mit dieser Erwartungshaltung ist es nicht so leicht, dagegenzusteuern."
Der frühere Kölner habe "das erste Mal in seiner bisher steil nach oben verlaufenden Karriere Gegenwind gespürt. All das muss er verarbeiten und ausblenden."
Florian Wirtz "muss sich steigern"
Meijer ergänzte: "Wirtz muss sich steigern, er muss entscheidend Einfluss nehmen, und ich habe die Überzeugung, dass ihm beides gelingen wird!"
Woltemades Leistungen nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart auf die Insel entlockten Meijer eine wahre Lobeshymne.
Die Ausbeute von sieben Treffern in 17 Premier-League-Partien bezeichnete der frühere England-Legionär als "sehr gut" und meinte: "Stark aber auch, wie er seine Mitspieler in Szene setzt und besser macht, indem er Bälle festmacht, auch in vorderster Linie. Und das ist bei der Qualität der Innenverteidiger in England besonders hoch zu bewerten. Ich weiß, wovon ich da rede. Und schließlich finde ich stark, wie locker er die langen Diskussionen um seine Ablösesumme weggesteckt hat."






























