Die Spekulationen rund um Yan Diomande bestimmten zuletzt die Schlagzeilen rund um RB Leipzig. Der Flügelspieler soll angeblich das Interesse des FC Bayern geweckt haben, was die Gerüchteküche zusätzlich befeuerte. Nun äußerte sich RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer zu der Personalie.
Im Gespräch mit dem "kicker" betonte Marcel Schäfer, im Falle Yan Diomandes das Heft des Handelns fest in der Hand zu haben - oder wie es in Leipzig kommuniziert wird: Auf dem Fahrersitz zu sitzen. "Da sitzt noch nicht mal jemand auf dem Beifahrersitz. Da sitzen alle auf der Rückbank", ließ der RB-Boss durchblicken, dass es keine Ausstiegsklauseln oder Ähnliches in dem langfristigen Vertrag mit dem 19-Jährigen gebe.
Als Preisschild, welches die Roten Bullen dem Linksaußen wohl für etwaige Transferanfragen umgehängt hätten, wurde zuletzt die symbolträchtige Summe von 100 Millionen Euro genannt, was das Bestreben der Sachsen betont, Diomande keinesfalls schon nach Ende der laufenden Saison ziehen zu lassen.
"Wir wollen Spieler natürlich länger begleiten als nur ein Jahr, weil wir unsere Ziele und unsere Ambitionen haben. Jedes Jahr Umbruch - das wird nicht funktionieren", stellte Schäfer dazu klar.
RB Leipzig am Samstag in Hamburg zu Gast
Der ivorische Youngster war in der bisherigen Saison mit acht direkten Torbeteiligung in 14 Bundesliga-Partien hervorragend eingeschlagen und weckte nach nur wenigen Einsätzen bereits große Begehrlichkeiten.
Derzeit hat RB Leipzig aber überhaupt kein Interesse daran, den Neuzugang von CD Leganes wieder abzugeben. Das machte Geschäftsführer Schäfer nun noch einmal deutlich: "Es ist unser Bestreben, Spieler länger als ein Jahr bei uns zu haben, denn sonst kriegst du keine Beständigkeit rein."
RB Leipzig startet am kommenden Samstagnachmittag mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli in das neue Kalenderjahr in der Bundesliga.






























