Suche Heute Live
Freizeit und Fitness
Artikel teilen

Freizeit und Fitness

Fitness-Boost

Wie gut ist Seilspringen für die Gesundheit?

Seilspringen bringt Experten zufolge einige gesundheitliche Vorteile.
Seilspringen bringt Experten zufolge einige gesundheitliche Vorteile.
Foto: © IMAGO
09. Januar 2026, 10:56

Was früher vor allem auf dem Schulhof stattfand, landet heute in Fitnessplänen und Home-Workouts. Der Grund: Kaum ein Training ist so einfach, platzsparend – und gleichzeitig so wirkungsvoll.

Krankenkassen wie die AOK stufen Seilspringen als besonders effektives Ganzkörpertraining ein. Der Sport trainiert gleichzeitig Ausdauer, Koordination und Muskulatur – und das in kurzer Zeit. Durch die schnellen, rhythmischen Bewegungen kommt der Kreislauf in Schwung, der Kalorienverbrauch steigt und die Fettverbrennung wird angekurbelt.

Auch die Barmer Krankenkasse weist darauf hin, dass beim Seilspringen nahezu der gesamte Körper arbeitet. Die Hüpfbewegung fordert Beine, Rumpf und Arme, während der komplexe Bewegungsablauf Balance und Koordination schult. Das macht Springseiltraining sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene interessant.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Training lässt sich leicht anpassen. Kurze Intervalle – etwa vierzig Sekunden springen, zwanzig Sekunden Pause – reichen bereits aus, um die Kondition zu verbessern. Ideal also für alle, die wenig Zeit haben oder zuhause trainieren möchten.

Für wen eignet sich welches Springseil?

Springseil ist nicht gleich Springseil. Für Einsteiger eignen sich leichte Modelle aus Kunststoff oder mit Stoffummantelung. Sie schwingen ruhig, verzeihen Fehler und schonen die Gelenke. Ein hochwertiges Springseil sollte dabei gut in der Hand liegen, rutschfeste Griffe haben und sich gleichmäßig drehen. Gut geeignet sind zum Beispiel das Springseil von Blukar inklusive Kugellager und hautfreundlichem Schaum* oder das Springseil mit Doppel-Kugellager und 360-Grad-Drehung von Mogold*.

Warum? Kugellager in den Griffen ermöglichen einen sauberen Schwung, ohne Verheddern. Auch das Material spielt eine Rolle: Flexible, robuste Seile halten länger und ermöglichen flüssige Bewegungen.

Fortgeschrittene greifen häufig zu beschwerten Seilen, die Arme und Schultern stärker fordern. Für Frauen eignet sich beispielsweise das 0,6 kg schwere Springseil von Uopon*. Ebenfalls beliebt ist das beschwerte Springseil von Elevate Rope*: Das schwere Seil besteht laut Anbieter aus einem 0,5 Kilogramm schweren, 10 Millimeter starken, strapazierfähigen PVC-Kabeln.

Wichtig ist vor allem die richtige Länge. Ein einfacher Check: Mit beiden Füßen auf die Seilmitte stellen und die Griffe nach oben ziehen. Enden sie etwa auf Brusthöhe, passt die Länge. Zu lange oder zu kurze Seile erschweren den Bewegungsablauf und mindern den Trainingseffekt.

Seilspringen: Wer vorsichtig sein sollte

So effektiv Seilspringen auch ist, es eignet sich nicht für alle gleichermaßen. Denn: Die stoßartigen Sprungbewegungen können Gelenke und Sehnen stark belasten. Vor allem Menschen mit Knie-, Hüft- oder Sprunggelenksproblemen, starkem Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vor dem Einstieg ärztlichen Rat einholen. Auch bei Rückenbeschwerden oder nach längeren Sportpausen empfiehlt sich ein sanfter Trainingsbeginn oder eine gelenkschonendere Alternative wie Radfahren oder Schwimmen.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.