Im französischen Biathlon-Kader sind noch zwei Plätze für die Olympischen Spiele zu vergeben. Beim Weltcup in Oberhof wird wohl entschieden, wer den Zuschlag bekommt. Zwei Namen haben laut Nationaltrainer Simon Fourcade die besten Karten.
Wie sieht der vollständige Olympia-Kader der französischen Biathlon-Männer aus? Diese Frage wird höchstwahrscheinlich nach dem Weltcup in Oberhof beantwortet. Nationaltrainer Simon Fourcade sieht zwei Athleten klar in der Pole Position, vor allem, wenn sie im Sprint-Rennen gute Leistungen zeigen.
"Es ist klar, dass diese Platzierungen für Olympia eine Rolle spielen, und wenn Oscar Lombardot und Valentin Lejeune in Oberhof viele Punkte holen, wird eine Olympia-Nominierung für sie deutlich Formen annehmen. Einfach aus dem Grund, weil die Tür die andere Athleten dann nicht mehr auf sein wird", sagte Fourcade dem "Nordic Magazine".
Weil es zwischen den Weltcup-Rennen in Oberhof und Ruhpolding quasi keine Pause gibt, "werden wir die Athleten aus der Weltcup-Mannschaft mit zu den Spielen nehmen, die hier sind und es auch verdient haben", ergänzte der frühere Top-Biathlet.
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Sollten Lejeune und Lombardot den Zuschlag bekommen und nominiert werden, wären Antonin Guigonnat und Emilien Claude wohl die Leidtragenden. Auch sie starteten in diesem Winter schon im Weltcup, nutzten ihre Chance dort aber nicht. Es braucht wohl schon herausragende Leistungen beim IBU-Cup-Wochenende am Arber, um Lejeune und Lombardot im internen Rennen noch auszustechen.
Bereits sicher bei den Rennen in Antholz dabei sind für die Franzosen Quentin Fillon-Maillet, Eric Perrot, Fabien Claude und Emilien Jacquelin. Bei den Frauen haben Lou Jeanmonnot, Justine Braisaz-Bouchet, Julia Simon, Océane Michelon und Camille Bened ihr Ticket sicher. Wer den letzten freien Platz bekommt, entscheidet sich laut Verbandsangaben am 20. oder 23. Januar.



