Erst im Oktober 2025 wagte sich das deutsche Tennis-Talent Isabella Angelina Abendroth erstmals auf die ITF-Tour, die Ergebnisse der 15-Jährigen lassen allerdings auf eine verheißungsvolle Karriere hoffen.
Beim W75-Turnier in Hamburg tauchte Isabella Angelina Abendroth erstmals im Teilnehmerfeld eines ITF-Events auf, in Runde eins unterlag die DTB-Hoffnungsträgerin allerdings Johanna Silva mit 2:6 und 5:7. Weiter ging es beim kleinen W15-Turnier im schwedischen Taby, wo Abendroth die Qualifikation meisterte und bis ins Viertelfinale vorstieß.
Der dritte Auftritt erfolgt derzeit beim W15-Turnier in Norwegens Hauptstadt Oslo - am Mittwoch setzte das Talent dort das nächste Ausrufezeichen.
Nach Siegen in der Qualifikation gegen die Inderin Souvena Shibu und die Deutsche Maja Schweika (beide ohne Platzierung in der WTA-Weltrangliste) wartete in Runde eins mit der Schweizerin Katerina Tsygourova (Nummer 546 der Weltrangliste) eine hohe Hürde, die Abendroth durchaus überraschend erfolgreich meisterte.
Tsygourova nahm der jungen Deutschen Satz eins zwar klar mit 6:1 ab, die meisten Spiele gingen aber nur knapp an die Eidgenossin.
Deutsche Tennis-Talente im Starterfeld stark vertreten
Anschließend drehte Abendroth dann richtig auf, holte Satz zwei zu null und setzte sich in einem engen Decider mit 6:4 durch. Auch ein frühes Break ihrer Kontrahentin im dritten Durchgang konnte Abendroth dabei nicht aus der Fassung bringen. Nachdem sie 1:3 hintenlag, gewann Abendroth fünf der folgenden sechs Spiele.
Im Achtelfinale wartet nun entweder Lokalmatadorin Kajsa Helgesen (aktuell nicht in der WTA-Weltrangliste geführt) oder Sevil Yuldasheva aus Usbekistan (Nummer 1276 der Weltrangliste) auf Abendroth.
Aus deutscher Sicht erreichte in Oslo zuvor bereits die 19-jährige Ann-Akasha Ceuca (Nummer 743 der Weltrangliste) die Runde der letzten 16. Die 16-jährige Julia Hofmann (aktuell nicht in der WTA-Weltrangliste geführt) und die 19-jährige Carolin Raschdorf (Nummer 872 der Weltrangliste) haben ihr Erstrundenduell noch vor der Brust, die an Position vier gesetzte Carolina Kuhl (Nummer 552 der Weltrangliste) musste hingegen schon die Segel streichen.











