Die Gerüchteküche um eine Formel-1-Rückkehr von Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner brodelt immer heißer. Auch von Mercedes und seinem Intimfeind Toto Wolff soll die Zukunft des 52 Jahre alten Briten abhängen.
Laut "Sport1" will Alpine, eines von zwei Teams, mit denen Horner aktuell über ein Comeback in der Motorsport-Königsklasse verhandeln soll, nämlich nicht vor September eine Entscheidung in der durchaus brisanten Personalie fällen.
Hintergrund: Die Franzosen wollen den neuen Motoren-Partner Mercedes nicht verärgern. Denn: Silberpfeile-Boss Toto Wolff und Horner haben bekanntlich nicht das beste Verhältnis.
Neben Alpine soll Horner dem Bericht zufolge allerdings auch noch mit einem weiteren Rennstall sprechen: Aston Martin. Auch dabei gibt es allerdings offenbar eine große Hürde.
Design-Guru Adrian Newey, aktuell Teamchef und Anteilseigner in Personalunion, soll einer erneuten Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Red-Bull-Chef skeptisch gegenüber stehen.
Zudem fürchte Newey wohl, ein Engagement Horners könnte die Chancen von Aston Martin zunichte machen, zukünftig eine Verpflichtung von Wunschfahrer Max Verstappen tätigen zu können.
Formel 1: Horners Doppelspiel mit dem Alpine-Investor
Spannend: Horner, der dem Vernehmen nach eine Rolle als Teamchef und Miteigentümer anstrebt, soll bei seiner Aston-Martin-Offerte auf die Unterstützung von Otro Capital bauen - dem US-Investmentunternehmen also, das mit dem Rennfahrer parallel über den Verkauf seiner Alpine-Anteile spricht.
Unter Berufung auf Formel-1-Kreise berichtet "Sport1", Horner würde im Falle einer Übereinkunft mit Alpine dort die Anteile von Otro Capital übernehmen, bei Aston Martin dagegen zusammen mit den US-Amerikanern investieren.
Bei Alpine war Otro Capital im Sommer 2023 mit rund 200 Millionen Euro eingestiegen. Unter anderem gehören Hollywood-Größe Ryan Reynolds sowie NFL-Star Patrick Mahomes zu den prominenten Investoren.


