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Konsequenzen nach Horror-Tournee?

Horngacher verkündet Entscheidung bei Wellinger und Geiger

Kader-Entscheidung von Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher
Kader-Entscheidung von Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher
Foto: © IMAGO/Ulrich Wagner
06. Januar 2026, 20:33
sport.de
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Die kriselnden Skispringer Andreas Wellinger und Karl Geiger müssen nach ihrer in weiten Teilen desaströsen Vierschanzentournee  genauso wie Pius Paschke keinen Rauswurf aus dem deutschen Weltcup-Kader befürchten.

"Die drei werden definitiv mitfahren nach Zakopane, sofern sie das selbst wollen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher nach dem letzten Tournee-Springen in Bischofshofen der "ARD". "Ich will das im Wettkampf durchziehen. Sie haben kleine Schritte vorwärts gemacht. Wir müssen in Ruhe weiterarbeiten."

Auf der Paul-Außerleitner-Schanze war Paschke immerhin auf Rang 24 gelandet. Die DSV-Sorgenkinder Wellinger (35.) und Karl Geiger (45.) verpassten dagegen auch im vierten Tournee-Springen den zweiten Durchgang - eine extrem bittere Bilanz für das einst so erfolgsverwöhnte Duo.

Für Horngacher war die mäßige deutsche Tournee-Bilanz keine Überraschung.

"Es hat sich bestätigt, was ich im Vorfeld vermutet habe: Felix Hoffmann und Philipp Raimund konnten ihre Leistung abrufen, habe keine großen Fehler gemacht, heute sogar ihre größten, eigentlich", sagte der 56-Jährige, der nach der laufenden Saison sein Amt abgibt.

Video: Highlights: Prevc krönt sich bei der Tournee

Skispringen: DSV-Leistungsträger "etwas angeknockt"

Sowohl Hoffmann als auch Raimund seien aktuell allerdings "etwas angeknockt", betonte Horngacher, "Felix am Knie, Philipp ist etwas krank und hat sich heute nicht so wohlgefühlt. Aber sie haben gute Leistungen gebracht insgesamt."

Bei Hoffmann stehe nun eine genauere medizinische Untersuchung an, berichtete der deutsche Skisprung-Coach. "Den Philipp müssen wir ins Bett legen und schauen, wie es ihm geht. Wir schauen von Tag zu Tag."

Vor den Leistungen der Konkurrenz in Bischofshofen, vor allem der der Gastgeber, zog Horngacher den Hut: "Die Österreicher haben hier ganz schön was abgefeuert. Das war schon brutal. Wir müssen akzeptieren, dass die anderen es heute viel besser gemacht haben."

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