Am Montag hat Manchester United mal wieder die Trainer-Reißleine gezogen und sich von Ruben Amorim getrennt. Gründe für das Aus des Portugiesen gibt es einige, das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht haben soll aber ein Vier-Augen-Gespräch mit Sportdirektor Jason Wilcox am vergangenen Freitag.
Von dem Austausch zwischen Amorim und Wilcox berichtet das Portal "The Athletic". Dort werden zwar mehrere Gründe für das Aus des Trainers genannt, die sich im Laufe der letzten 421 Tage angesammelt haben, das Vier-Augen-Gespräch mit dem Sportdirektor soll aber zur endgültigen Eskalation geführt haben.
In besagtem Gespräch soll Wilcox dem Portugiesen einen Systemwechsel nahegelegt haben, weg vom 3-4-2-1, mit dem seine Mannschaft offenkundig nicht ideal klarkam. Der direkte Vorwurf an den Trainer: Im Training hat er oft mit einer Viererkette spielen lassen, für das Spiel dann aber umgestellt. Innerhalb der Mannschaft soll dies seiner Glaubwürdigkeit geschadet haben.
Amorim kündigte ManUnited-Abschied schon am Freitag an
Auf den Vorschlag von Wilcox hat Amorim laut "The Athletic" geantwortet, dass er andere Spieler brauche. Der Sportchef wiederum entgegnete, dass er die Mannschaft gerne Stück für Stück verändern und dies am liebsten mit dem Portugiesen in der Verantwortung machen wolle. Amorim habe darauf entgegnet, dass er den Verein verlassen möchte und einen Anruf bei seinem Berater angekündigt, heißt es.
Die Auswirkungen des Gesprächs seien so schwerwiegend gewesen, dass Amorim das eigentlich geplante Treffen mit seiner Mannschaft am gleichen Tag absagte, berichtet "The Athletic".
Große Meinungsverschiedenheiten zwischen Amorim und den Verantwortlichen sollen zudem bezüglich Transfers bestanden haben. Gerade in den letzten Wochen soll sich der Portugiese massiv darüber beschwert haben, dass sich der Klub nicht intensiver um Antoine Semenyo bemüht hat, der Bournemouth dank einer Ausstiegsklausel für 65 Millionen Pfund verlassen kann und kurz vor einem Wechsel zu ManCity steht.
Amorim habe das Gefühl gehabt, dass United nicht alles für den Transfer gegeben habe, so "The Athletic".






























