Die Formel-1-Saison 2025 war für Ferrari eine einzige Tristezza. 2026 soll mit neuen Regeln, neuen Motoren und neuen Autos alles besser werden. Einem Bericht zufolge geht die Scuderia ihrem beim Motorenkonzept neue Wege - und holt sich sogar einen Partner ins Boot.
Hat der Gehirnschmalz der Motoren-Ingenieure in Maranello gezündet und ein cleveres Konzept hervorgebracht, das Ferrari in puncto Motor Vorteile gegenüber der Formel-1-Konkurrenz verschafft?
Wie "Motorsport.it" berichtet, hat Ferrari damit begonnen hat, Zylinderköpfe sowohl aus Aluminium als auch einer neuen Stahllegierung zu testen.
Historisch gilt Aluminium als das beste Material für Zylinderköpfe. Da sich das Mindestgewicht der Motoren in der Formel 1 2026 aber auf 150 Kilogramm erhöht, soll in Maranello die Ansicht herrschen, dass die schwerere Stahllegierung höhere Drücke und Temperaturen während des Zündvorgangs im Zylinder ermöglicht. Dies soll zu einer effizienteren Verbrennung führen.
Hinter der Haltbarkeit dieser neuen Zylinderköpfe hängt aber ein Fragezeichen - und 2026 dürfen die Teams während der Saison nur vier Verbrenner-Motoren einsetzen. Laut "motorsport.it" hat sich sich Ferrari deswegen die Hybridmotor-Experten der österreichischen Firma AVL ins Boot geholt.
Formel 1: Ferrari bei den Motoren offenbar zweite Kraft
Die Sucderia habe mit Hilfe von AVL beim Entwickeln der Zylinderköpfe Fortschritte erzielt. Daraufhin sei bei Ferrari der Entschluss gereift, sich vollständig auf die Zylinderköpfe aus Stahl zu konzentrieren.
Zur Erinnerung: 2026 werden die Hybrid-Turbomotoren in der Rennsport-Königsklasse zu 50 Prozent elektrisch und zu 50 Prozent durch einen Verbrenner betrieben.
Dem Fahrerlager-Geflüster zufolge hat Ferrari im Entwicklungs-Wettlauf der neuen Aggregate keinen schlechten Job gemacht, soll im Motoren-Ranking hinter Mercedes zweite Kraft sein.
Die Roten habe eine Saison zum Vergessen hinter sich. 2025 gelang Ferrari nicht ein Grand-Prix-Sieg, Lewis Hamilton gewann lediglich den Sprint von China.
Letzter Fahrer-Weltmeister auf Ferrari war 2007 Kimi Räikkönen, die Konstrukteurs-Krone holten die Italiener letztmals 2008. Damals heulten in der Formel 1 noch V8-Saugmotoren ohne E-Antrieb.


