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Erfolgscoach an der Schanze gesichtet

Comeback-Zeichen? Stöckl bei Vierschanzentournee im Einsatz

Stöckl wurde bei der Tournee gesichtet
Stöckl wurde bei der Tournee gesichtet
Foto: © IMAGO/Ulrich Wagner
06. Januar 2026, 12:37
sport.de
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Seit seinem Blitz-Aus beim polnischen Skisprungverband ist es rund um Norwegens früheren Skisprung-Erfolgstrainer Alexander Stöckl erstaunlich ruhig gewesen. Nun tauchte der Österreicher allerdings bei der Vierschanzentournee auf, wo er mehr als nur Zaungast ist. 

Plant Alexander Stöckl ein Comeback auf der großen Skisprung-Bühne? Dieser Verdacht kam in den vergangenen Tagen auf, als der Österreicher bei der Vierschanzentournee gesichtet wurde. 

Dabei war Stöckl mehr als nur Besucher. Der norwegische Ex-Profi Anders Jacobsen verriet, dass der 52-Jährige bei der Tournee als Berater für das kasachische Team vor Ort ist. "Er beteiligt sich an der Videoanalyse und den Gesprächen mit den Trainern", sagte Jacobsen während der TV-Übertragung. 

Skisprung-Comeback? Stöckl hat "keine Ambitionen"

Gegenüber der norwegischen Zeitung "Dagbladet" bestätigte Stöckl seinen Einsatz für die Kasachen, betonte gleichzeitig aber auch, dass dies kein konkretes Zeichen auf sein Comeback sei. 

"Es ist keine große Sache", erklärte Stöckl. Kayrat Biekenov, der Trainer der kasachischen Mannschaft, sei ein guter Freund von ihm. "Ich habe ihn in den letzten Jahren einige Male beraten", so der Österreicher, der ergänzte: "Ich habe keine Ambitionen in Richtung Trainer-Tribüne."

Letztlich sei seine Arbeit bei den Kasachen lediglich als Freundschaftsdienst zu verstehen, erklärte der ehemalige Chefcoach der Norweger. "Wenn sie mich nach meiner Meinung fragen, bin ich froh zu antworten und ihnen zu helfen. Es ist erfreulich zu sehen, wie sich eine kleine Nation weiterentwickelt."

Im Jahr 2024 schlug Stöckl die Gelegenheit, die kasachische Mannschaft zu übernehmen, noch aus. Damals war sein Aus bei den Norwegern besiegelt. Statt nach Kasachstan wechselte der Österreicher als Sportchef zu den Polen. Dort überwarf er sich aber schnell mit der Verbandsspitze um Adam Malysz. Anfang 2025 kam es auch hier zur Trennung. 

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