Darf man dem Geflüster aus dem Formel-1-Fahrerlager Glauben schenken, hat Mercedes mit seinem neuen Motor den Nagel auf den Kopf getroffen, könnte 2026 zu altem Silberglanz zurückfinden. Das Team hat nun auch mitgeteilt, wann die Fans das neue Auto zu sehen bekommen. Und auch Williams verrät, wann es die Katze aus dem Sack lässt.
Formel-1-Fans können schon am 22. Januar einen ersten Blick des neuen Silberpfeils erhaschen. Wie Mercedes mitteilte, wird das Team dann die offiziellen Visualisierungen des W17 ins Netz stellen. Diese könnten erste Hinweise geben, wie Mercedes die neuen F1-Regeln interpretiert.
Nach dem Social-Media-Aufgalopp macht sich Mercedes mit den zehn anderen Rennställen nach Barcelona auf. Auf dem Circuit de Catalunya finden in der letzten Januar-Wochen die ersten Testfahrten hinter verschlossenen Türen statt.
Die Proberunden sind für die Teams von immenser Bedeutung: Endlich können sie ihre für das neue Reglement inklusiver völlig veränderter Motoren entwickelten Autos von der Kette lassen und erste Daten sammeln.
Offiziell enthüllen wird Mercedes den neuen Silberpfeil im Anschluss am 2. Februar in einem Online-Event, bei dem auch die Fahrer George Russell und Kimi Antonelli sowie die Team-Verantwortlichen mit von der Partie sind.
Formel 1: Bringen die neuen Regeln ein Mercedes- und Williams-Comeback?
Gerüchten aus dem Fahrerlager zufolge hat Mercedes beim Entwickeln der neuen Motoren (50 Prozent elektrischer Antrieb) den besten Job gemacht.
Schon 2014 hatte der damalige Wechsel zu V6-Hybrid-Motoren eine jahrelange Formel-1-Dominanz der Silberpfeile begründet. Erst 2022 verlor Mercedes nach Einführung der Ground-Effect-Autos seine Vormachtstellung. Die Ground-Effect-Ära ist 2026 aber Geschichte.
Von starken Mercedes-Motoren könnte auch das Kundenteam Williams profitieren. Der neunmalige Weltmeister wird seinen neuen FW48 einen Tag nach Mercedes am 3. Februar präsentieren.
Williams hofft, im Zuge der Regel-Revolution zu altem Glanz zurückzufinden. Im Vorjahr belegten das Traditionsteam nach jahrelangem Hinterherfahren in der Konstrukteurs-Wertung immerhin Rang fünf.


