Karim Adeyemi von Borussia Dortmund schrieb zuletzt mehrfach negative Schlagzeilen. Unter anderem handelte sich der Flügelflitzer aufgrund von gleich zwei Frustreaktionen auf eine Auswechslung eine satte Geldstrafe und öffentliche Rüge der BVB-Bosse ein. Am Montag sagte Borussen-Sportdirektor Sebastian Kehl zwar, die Sache sei aus der Welt geräumt, Adeyemi habe im direkten Austausch Reue gezeigt und die Strafe ohne Weiteres akzeptiert. Ein neuer Bericht wirft aber Fragen auf.
Wie "Caught Offside" erfahren haben will, soll man sich beim BVB dazu entschieden haben, Karim Adeyemi auf den Transfermarkt zu stellen. Ein Umstand, der die beiden englischen Klubs Manchester United und FC Arsenal in "Alarmbereitschaft" versetzt habe, berichtet das Portal mit Verweis auf Informationen aus Beraterkreisen.
Demnach stellt man sich in Dortmund keineswegs mehr krumm, sollte ein Verein bereit sein, eine aus BVB-Sicht angemessene Ablöse für den deutschen Nationalspieler auf den Tisch zu blättern.
Zuvor hieß es meist, die Schwarzgelben wollten den 2027 auslaufenden Vertrag mit dem 23-Jährigen verlängern und seien bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen.
Verhandlungsposition des BVB angeblich geschwächt
Laut "Caught Offside" erfolgte nun eine radikale Kehrtwende, angeblich strebt man sogar eine Trennung im laufenden Wintertransferfenster an. In diesem Zuge sollen Arsenal und United bereits ihre Hüte in den Ring geworfen haben, der FC Barcelona soll ebenfalls Interesse zeigen, aber noch zurückhaltend agieren.
Bei den Katalanen dürfte ein konkreter Vorstoß wohl auch ausbleiben, da der BVB dem Bericht zufolge rund 60 bis 70 Millionen Euro fordert. Eine Summe, die Barca derzeit nur schwer aufbringen kann, in Manchester oder London sitzt das Geld hingegen erheblich lockerer.
Dennoch, so heißt es, könnte ein Deal auch für eine geringere Summe erfolgen, da man im Ruhrgebiet durchaus anerkennen soll, dass Adeyemis nicht immer überzeugenden Leistungen im Saisonverlauf die Verhandlungsposition geschwächt haben.



























