Skispringer Halvor Egner Granerud hat sich für seine Verbalattacke auf die Veranstalter des Vierschanzentournee-Springens in Innsbruck abermals entschuldigt - zumindest für einen Teil davon.
Er bereue zwar nicht alles von dem, was er den Veranstaltern des Innsbruck-Springens entgegenschleuderte. "Aber ich bereue die Dinge, für die ich nicht einstehen kann", sagte Granerud der norwegischen Zeitung "Dagbladet".
Der Norweger betonte, dass er weiterhin zu seiner Aussage stehe, dass das Event schlecht organisiert war. "Aber ich kann nicht dafür einstehen, gesagt zu haben, dass ich den Veranstaltern nichts Gutes wünsche. Es ist peinlich, dass das aus meinem Mund gekommen ist", erklärte der 29-Jährige.
"Gestern ist dann alles explodiert"
"Viel Frustration" habe sich über den Tag bei ihm aufgebaut. "Gestern ist dann alles explodiert und es ist rausgekommen. Ich bin aber so erfahren, dass ich es für mich hätte behalten sollen. Das war ein bisschen zu viel", gab er einen Fehler seinerseits zu.
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Von den Reaktionen auf seinen Wutausbruch habe er nicht viel mitbekommen. "Ich bin ziemlich gut darin, nirgendwo hinzugehen", sagte er. Letztlich sei er "etwas zu hart" in seiner Wortwahl gewesen. "Und dafür entschuldige ich mich."
Skisprung-Star steckt im Aufzug fest
Granerud hatte beim Springen in Innsbruck einen echten Albtraum-Tag erlebt. Vor dem ersten Sprung hing er über eine halbe Stunde lang im Aufzug des Sprungturms fest. Dabei trug er seine Skisprung-Schuhe, weil die Veranstalter seine Tasche mit den normalen Schuhen seiner Aussage zufolge verloren.
"Wenn ich meine normalen Schuhe gehabt hätte, wäre das eine Sache gewesen, aber 35 Minuten lang in Skisprung-Schuhen festzustecken, weil sie meine Schuhtasche verloren haben, war das größte Problem", klagte der 29-Jährige, der anschließend schwach sprang und den Einzug in den zweiten Durchgang verpasste.


