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Neuer Olympia-Plan?

Biathlon-Star schließt Weltcup-Pause aus

Perrot freut sich auf zwei ganz heiße Biathlon-Monate
Perrot freut sich auf zwei ganz heiße Biathlon-Monate
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Harald Steiner
06. Januar 2026, 08:40
sport.de
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Im französischen Biathlon-Lager denken sie darüber nach, ihre Olympia-Vorbereitung auf Kosten des Weltcups umzugestalten. Auch die Norweger gehen so vor. Eric Perrot will da aber nicht mitmachen. 

Die letzten Weltcup-Rennen vor den Olympischen Spielen werden wohl ohne einige der großen Favoriten stattfinden. Sowohl die Norweger als auch die Franzosen haben bereits mitgeteilt, dass einige ihrer Stars in Ruhpolding und/oder Nove Mesto pausieren könnten, um sich gezielt auf das Saisonhighlight vorzubereiten und vor allem kein Risiko mehr einzugehen. Eric Perrot verfolgt andere Pläne.

Frankreichs Überflieger erklärte im "RMC"-Interview, dass eine Weltcup-Pause für ihn nicht infrage komme. Chefcoach Simon Fourcade hatte dieses Szenario vor dem Jahreswechsel als Option genannt

Biathlon-Star will "an jedem Rennen teilnehmen"

"Ich habe keine Pausen geplant. Ich verfolge zwei Ziele: die Spiele und den Gesamtweltcup. Ich plane, an jedem Rennen teilzunehmen", sagte der Zweitplatzierte der aktuellen Gesamtweltcup-Wertung. Laut Perrot ist die Rechnung einfach: Mehr Rennen helfen ihm dabei, besser für Olympia in Form zu kommen. 

"Für mich ist es eine Win-Win-Situation. Ich habe bisher auch keine Rennen ausgelassen, wenn ich mich auf Weltmeisterschaften vorbereitet habe. Ich weiß, dass die Herangehensweise für mich funktioniert, also bleibe ich auch in diesem Jahr bei dieser Strategie", erklärte der 24-Jährige, der sowohl im Weltcup als auch bei den Olympischen Spielen als einer der ganz großen Favoriten gilt. 

Unter anderem im norwegischen Lager planen sie anders. Die Skandinavier haben geplant, sämtliche Olympia-Teilnehmer vom Weltcup in Nove Mesto abzuziehen. Angedacht war ursprünglich, dass sie in dieser Zeit ein Trainingslager in Lavazè beziehen, nach dem tragischen Tod von Sivert Bakken wird nun darüber nachgedacht, das letzte Trainingslager noch an einen anderen Ort zu verlegen. Ob das noch möglich ist, ist noch unklar. 

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