Satter Zahltag für die Tennis-Elite - aber auch die Spieler aus der zweiten Reihe dürften verheißungsvoll auf die anstehenden Australian Open schauen: Wie Turnier-Direktor Craig Tiley und Co. verkündeten, wurde das Preisgeld beim ersten Grand Slam des Jahres erneut in die Höhe geschraubt. Betroffen sind nicht nur die Stars, die nach dem Sieg jagen.
Wie die Organisatoren des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres in Melbourne am Dienstag bekanntgaben, wird 2026 ein Rekord-Preisgeld ausgeschüttet. Die Gesamtprämie steigt um 16 Prozent auf 111,5 Millionen australische Dollar (rund 64 Millionen Euro).
Neben der sportlichen Ehre winken der Siegerin und dem Sieger des Einzel-Finales jeweils 4,15 Millionen australische Dollar (2,58 Millionen Euro) – das bedeute ein sattes Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Allerdings lohnt sich allein die Qualifikation für das Turnier schon beträchtlich: Wer in der ersten Runde den Kürzeren zieht, bekommt 150.000 australische Dollar (86.000 Euro) ausgezahlt. Selbst die Akteure, die bereits in der Qualifikation scheitern, werden mit umgerechnet 23.000 Euro entlohnt.
Turnierdirektor hofft auf "spannende Geschichten für die Fans"
Ein Umstand, der für die zweite Reihe im wahrsten Sinne Gold wert ist. Das deutsche Supertalent Justin Engel hat in seiner Karriere laut Angaben der ATP bislang zum Beispiel insgesamt rund 375.000 Euro eingespielt. Allein durch den Start in der Qualifikation wird diese Summe signifikant steigen.
Turnierdirektor Craig Tiley betonte, dass man sich bewusst dazu entschieden hat, nicht nur den Topstars größere Summen in Aussicht zu stellen: "Indem wir Akteure auf allen Ebenen unterstützen, schaffen wir breitere Talentfelder und spannendere Geschichten für die Fans."
Die Jagd nach dem Titel im Melbourne Park beginnt am 18. Januar. Titelverteidiger im Einzel sind der Italiener Jannik Sinner und die US-Amerikanerin Madison Keys.











