Der FC Bayern zieht im Vertragspoker mit Abwehr-Star Dayot Upamecano die Daumenschrauben an.
"Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben. Das wurde auch schon mehrfach mit seinen Beratern diskutiert und jetzt auch noch mal mit ihm selber", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen laut "t-online" bei einem Fanklub-Besuch in Neufahrn im oberbayerischen Landkreis Freising.
Der Klub-Boss des deutschen Rekordmeisters betonte mit Blick auf die Upamecano-Offerte: "Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben. Denn es wird nicht besser. Wir haben ihm ein außerordentlich gutes Angebot gemacht, weil er seit anderthalb Jahren jetzt auch sehr gut gespielt hat."
Upamecano sei "sicherlich einer der besten Innenverteidiger, die es auf der Welt gibt", lobte Dreesen. "Mit ihm und Jonathan Tah, aber auch den anderen, haben wir wieder eine Stabilität bekommen. Deswegen wollen wir ihn auch halten."
Der Münchner CEO stellte aber auch klar: "Das Ganze darf sich jetzt auch nicht mehr so lange ziehen. Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus. Ich will jetzt nur kein genaues Datum sagen, weil das steht dann morgen irgendwo."
"Wir machen wirklich nicht jeden Blödsinn mit", erklärte Dreesen zudem grundsätzlich, als es bei dem Treffen um überzogene Forderungen von Profis und deren Beratern ging.
Das fordert Upamecano angeblich vom FC Bayern
Upamecanos Vertrag beim FC Bayern läuft am Saisonende aus. Seit dem 1. Januar darf der 27 Jahre alte Franzose offiziell mit anderen Klubs verhandeln - und auch theoretisch schon einen ab dem Sommer gültigen Kontrakt bei einem anderen Verein unterschreiben.
Bei den Verhandlungen mit dem FC Bayern soll es um eine Gehaltserhöhung von derzeit rund 16 auf dann 20 Millionen Euro gehen.
Darüber hinaus fordert Upamecano angeblich ein Handgeld von 20 Millionen Euro für seine Unterschrift und eine ab 2027 gültige Ausstiegsklausel, die ihm einen Wechsel für 65 Millionen Euro erlaubt.




























