Mit Pascal Groß (Rückkehr zu Brighton & Hove Albion) und Cole Campbell (Leihe zur TSG 1899 Hoffenheim) hat Borussia Dortmund in der laufenden Wintertransfer-Periode bereits zwei Spieler abgegeben. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hat nun enthüllt, dass es dabei nicht bleiben muss und dargelegt, wie die Chancen auf Verstärkungen stehen.
Abgänge wurden schon vermeldet, ob sich auf Zugangsseite beim BVB im Winter noch etwas tun wird, ist aber wohl noch offen: "Wir haben in den letzten Jahren häufig im Winter zugegriffen, weil wir auf der einen Seite sportlich nicht die Erwartungen erfüllt haben und auf der anderen Seite mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Das ist in diesem Jahr anders", zitieren die "Ruhr Nachrichten" Borussen-Boss Sebastian Kehl.
BVB "nicht zu 100 Prozent zufrieden"
Allerdings sei man beim BVB weiterhin "nicht zu 100 Prozent zufrieden", betonte Kehl, der letztlich doch noch eine Hintertür für mögliche Verpflichtungen öffnet: "Wir haben einen Riesenschritt gemacht in dieser Hinserie mit Platz zwei, mit ganz vielen guten Ergebnissen, mit vielen Statistiken, die für uns sprechen. Natürlich wollen wir trotzdem besser werden. Und wir machen uns auch Gedanken, ob wir das auf der Kaderseite tun können. Aber es muss am Ende auch Sinn ergeben, finanzierbar sein, in die Struktur passen."
Auf keinen Fall werde man "Spieler holen, die am Ende sportlich keine Rolle spielen und womöglich wirtschaftlich keinen Sinn ergeben".
Sportlich zumindest eine untergeordnete Rolle spielt in Dortmund derzeit Julien Duranville, der den Klub laut Kehl daher auch noch verlassen könnte. Kehl bestätigte, dass er sich bezüglich des Belgiers in Gesprächen befinde, aber noch nichts vermelden könne.
Kehl stellt klar: BVB-Star soll bleiben
Noch lange in Dortmund bleiben, soll hingegen Nico Schlotterbeck, der allerdings zögert, seinen 2027 auslaufenden Vertrag zu verlängern.
Auch Kehl gibt zu, dass die Verhandlungen kein Selbstläufer sind: "Sich in jedem Gespräch neue Argumente auszudenken, wird womöglich schwierig sein. Natürlich versuchen wir zu überzeugen, mit all der Power, die dieser Klub hat, auch mit der Wertschätzung, die der Junge spürt, mit den Zielen, die wir gemeinsam erreichen wollen. Solche Themen müssen ein bisschen reifen", so Kehl.
Und weiter: "Er hat sich über die Wintertage auch Gedanken gemacht und wir werden noch weiter sprechen. Dass wir mit ihm weitermachen wollen, ist klar. Aber es ist noch keine Entscheidung gefallen."
Über einen möglichen Abschied von Sommer-Neuzugang Fabio Silva hat man beim BVB hingegen schon entschieden: "Wir haben definitiv nicht den Plan, ihn abzugeben. Fabio hatte ein bisschen Anlaufschwierigkeiten, aber hat am Ende auch gezeigt, dass er ein großes Potenzial besitzt", sagte Kehl. Zudem wolle man breit aufgestellt bleiben und nicht schlechter werden. Der Portugiese soll mit einem Abschied liebäugeln, da er fürchtet, aufgrund von geringen Einsatzzeiten seine WM-Chance zu verspielen.


























