Am 02. Januar verkündete Borussia Mönchengladbach, dass man mit dem Japaner Kota Takai bis zum Saisonende einen neuen Innenverteidiger von Tottenham Hotspur geliehen hat. Nun kommt ans Licht, dass der 21-Jährige durchaus auch länger am Niederrhein verweilen könnte.
"Kota ist ein großer, physisch starker Innenverteidiger, der zudem eine gute Schnelligkeit besitzt", erklärte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder bei der Bekanntgabe der Leihe von Kota Takai: "Er hat das Zeug dazu, uns zeitnah weiterzuhelfen." Ziel sei es, "Kota schnellstmöglich zu integrieren und ihm unsere Abläufe näherzubringen", betonte zudem Trainer Eugen Polanski.
Sollte diese "zeitnahe" Hilfe erfolgreich umgesetzt werden, ist offenbar auch ein Verbleib über das Saisonende hinaus eine echte Option. Das berichtet der "kicker".
Demnach soll es "dem Vernehmen nach" die Option geben, Takai länger zu halten. Bei der offiziellen Verkündung des Deals war zumindest von einer Kaufoption nicht die Rede. Die "Rheinische Post" berichtete allerdings bereits, dass eine solche Vereinbarung existieren könnte.
Gladbach-Engagement soll Traum befeuern
Der Vertrag des Defensiv-Spezialisten bei Tottenham Hotspur endet zwar erst im Sommer 2030, in London absolvierte der japanische Nationalspieler allerdings noch keine einzige Minute für die Profis. Der 1,92 Meter große Verteidiger laborierte nach seinem Wechsel zu den Spurs jedoch auch lange an einer Fußverletzung.
Der Neuanfang in Gladbach soll Takai nun dabei helfen, sich einen Traum zu erfüllen. "Mein Traum ist es, im Sommer mit zur Weltmeisterschaft zu fahren", erklärte der Neuzugang am Samstag. Sollte dieses Vorhaben dank der Leihe nach Gladbach gelingen, dürfte dies auch den Aussichten auf ein längeres Engagement bei der Fohlenelf zuträglich sein.
Derzeit weilen Takai und Co. im Wintertrainingslager im türkischen Belek.





























