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Weil das ja klar war

Tyson Fury legt x-te Box-Kehrtwende hin

Tyson Fury will wieder zuschlagen
Tyson Fury will wieder zuschlagen
Foto: © IMAGO/Mohammed Saad
04. Januar 2026, 15:18
sport.de
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Wenn es jemanden gibt, für den die Redewendung des Rücktritts vom Rücktritt erfunden wurde, dann ist es der frühere Schwergewichts-Champion Tyson Fury. Rund ein Jahr nach seinem Karriere-Ende kündigt der "Gypsy King" sein Box-Comeback an.

Als Tyson Fury Anfang 2025 verkündete, die Boxhandschuhe an den Nagel zu hängen, kaufte das dem Engländer keiner so recht ab. Zu oft schon hatte Fury dem Ring Lebwohl gesagt - nur, um später doch zurückzukehren. 

Insofern ist es nur logisch, dass der 37-Jährige zum Start ins neue Jahr sein Comeback angekündigt hat. "Ich war eine Weile weg, aber jetzt bin ich zurück, 37 Jahre alt und immer noch am Boxen. Es gibt nichts Besseres, als Männern ins Gesicht zu schlagen und dafür bezahlt zu werden", teilte Fury in den Sozialen Medien mit. 

Gegen wen der 2,06-Meter-Riese boxen wird, ist offen. Ende 2025 hatte die Box-Bibel "The Ring" berichtet, der langerwartete britische Mega-Fight zwischen Fury und Anthony Joshua sei für 2026 fest eingeplant. Ob es nach Joshuas schwerem Autounfall in Nigeria, bei dem zwei enge Freunde des Briten starben, dazu kommt, ist fraglich.

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Britische Medien spekulieren schon länger, dass Fury gegen WBO-Weltmeister Fabio Wardley antritt. Wardley gewann den Titel am Grünen Tisch, weil Vereinigungs-Weltmeister Oleksandr Usyk den WBO-Gürtel im November niederlegte.

Gegen Wardley könnte Fury zum dritten Mal Weltmeister werden und sich für eine Trilogie gegen Usyk oder aber doch den Blockbuster gegen Joshua empfehlen.

Tyson Fury hat irren Karriereweg hinter sich

Fury hatte erstmals Ende 2015 die Schwergewichts-Krone erobert, als er den langjährigen Dominator Wladimir Klitschko in Düsseldorf durch einen Punktsieg entthronte. Danach fiel der "Gypsy King" in ein tiefes Loch aus Depressionen und Drogen, gab all seine WM-Gürtel ab, ehe er 2018 fulminant zurückkehrte.

2020 schnappte sich Fury die WBC-Krone von seinem Rivalen Deontay Wilder und galt als Nummer 1 im Schwergewicht. Nach einem Sieg über Landsmann Dillian Whyte im April 2022 kündigte er das Ende seiner Boxerlaufbahn an, klettere aber noch Ende desselben Jahres gegen Derek Chisora wieder ins Seilgeviert.

2024 verlor Fury den WBC-Titel im Duell um alle anerkannten WM-Gürtel an Konkurrenz-Champion Oleksandr Usyk. Auch im Revanchekampf Ende 2024 zog der Brite gegen den Ukrainer nach Punkten den Kürzeren. 

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