Erst im April hat Handball-Nationalspieler Justus Fischer seinen Vertrag bei der TSV Hannover-Burgdorf bis 2027 verlängert. Doch schon nach der Saison könnte es den Kreisläufer zur HBL-Konkurrenz ziehen.
Wie die "Sport Bild" berichtet, buhlen sowohl der THW Kiel als auch der SC Magdeburg um die Dienste von Justus Fischer. Ein waschechter Wechselpoker sei entbrannt, heißt es.
Nahezu alle deutschen Spitzenklubs seien an einer Verpflichtung des DHB-Stars interessiert. Für Fischer selbst komme aber nur ein Wechsel nach Kiel oder Magdeburg in Frage. Das habe er den Bossen der TSV Hannover-Burgdorf bereits mitgeteilt.
Vertraglich ist Fischer noch bis 2027 an die Niedersachsen gebunden. Eine Ausstiegs- oder Ablöseklausel besitzt der 22-Jährige nicht.
Ein Wechsel nach der aktuell laufenden Saison ist offenbar dennoch nicht ausgeschlossen. Laut "Sport Bild" sind die Hannoveraner bereit, Fischer ab einer Ablösesumme in Höhe von 700.000 Euro ziehen zu lassen. 2027 wäre er ablösefrei zu haben.
Vor rund einem Jahr wurde Fischer noch mit einem Wechsel zur SG Flensburg-Handewitt in Verbindung gebracht. Konkret wurden die Gerüchte aber nicht.
Fischer verlängert bei der TSV Hannover-Burgdorf
Fischer spielt bereits seit seinem 14. Lebensjahr bei den Recken und entwickelte sich dort vom Jugendspieler zur Stammkraft in der Bundesliga. Seinen Vertrag hat der Kreisläufer im Frühjahr bis 2027 verlängert.
Er habe sich "trotz mehrerer lukrativer Angebote" für einen Verbleib entschieden, teilte der Verein damals mit.
Fischers Verlängerung sei nun "ein großartiges Zeichen für den gesamten Verein", sagte Hannovers sportlicher Leiter Sven-Sören Christophersen: "Justus ist ein Eckpfeiler der Mannschaft und wird dies mit seiner unermüdlichen Art sowohl in der Abwehr als auch im Angriff weiterhin in Zukunft bei uns sein."























