Der Bergisel in Innsbruck gilt nicht ohne Grund als Schicksalsberg der Vierschanzentournee. Skisprung-Überflieger Domen Prevc wurde in der Qualifikation am Samstag gewarnt.
Prevc kam bei starkem Rückenwind nicht über 112 Meter hinaus. Zudem krachte der Slowene beim Auslauf noch unsanft in die Bande, winkte wenige Sekunden später aber schon wieder in die TV-Kamera.
Der Gesamtweltcupführende der Vierschanzentournee musste sich mit dem 30. Platz begnügen. Prevc trifft im K.o.-Springen am Sonntag (ab 13:30 Uhr im sport.de-Liveticker) auf den Franzosen Valentin Foubert.
Vierschanzentournee: Prevc mit deutlicher Führung
Prevc führt die Vierschanzentournee nach seinen Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen deutlich mit 35 Punkten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Jan Hörl (Österreich) an. Dem 26-Jährigen winkt der historische Vierfacherfolg bei der Tournee. Das haben in der Geschichte bis dato nur Sven Hannawald, Kamil Stoch und Ryoyu Kobayashi geschafft.
Eigentlich fühlt sich Prevc am Bergisel wohl. "Ich mag Innsbruck wirklich sehr, aber ich muss konzentriert bleiben, mich ausruhen und vorbereiten. Ich darf nichts überstürzen. Auch wenn mir die Skisprungschanze liegt, muss ich die Dinge systematisch angehen und mich auf meine Aufgaben konzentrieren, damit wir einen weiteren gelungenen Abschluss in Innsbruck erleben und gut in Bischofshofen starten können", sagte der dominierende Skispringer dieser Saison zuletzt im Gespräch mit dem slowenischen Skiverband.
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Deutsche Skispringer überstehen Qualifikation
Aus deutscher Sicht verlief die Qualifikation in Innsbruck für Felix Hoffmann am besten. Der 28-Jährige (123 Meter) wurde Fünfter. Philipp Raimund (116,5 Meter) musste sich mit dem 17. Platz begnügen.
Pius Paschke (23.), Karl Geiger (39.) und Andreas Wellinger (50.) sind am Sonntag ebenfalls dabei.


