Titelverteidiger Luke Littler hat bei seiner dritten Teilnahme an der Darts-WM zum dritten Mal das Finale erreicht. Im Halbfinale fertigte "The Nuke" seinen Kontrahenten Ryan Searle nach leichten Startschwierigkeiten mühelos mit 6:1 ab.
Darts-Phänomen Luke Littler ist seinem zweiten WM-Titel einen großen Schritt näher gekommen. Am Freitag setzte sich der 18-Jährige im Halbfinale der Weltmeisterschaft mühelos und phasenweise spielerisch leicht mit 6:1 gegen den Weltranglisten-20. Ryan Searle durch.
"Ich bin sehr glücklich. Morgen geht es wieder los - ein letztes Mal. Das dritte Finale in Folge. Das ist unglaublich", sagte Littler bei "DAZN".
Dabei begann das mit Spannung erwartete Match für den großen Favoriten denkbar unglücklich. Nach einigen Startproblemen ging der erste Satz mit 3:2 an Searle, der in der Folge jedoch kaum noch eine weitere Chance zum Satzbeginn bekam.
Darts-WM 2026: Littler spielt sich in einen Rausch
Littler spielte sich in einen kleinen Rausch und gewann sechs Sätze in Folge. Vor allem dank seines starken Scorings sicherte sich der Superstar Satz für Satz, Searle ließ seine wenigen Chancen auf die Doppelfelder liegen. Zwischenzeitlich gewann Littler gar elf Legs in Folge.
Am Ende verbuchte der Titelverteidiger einen Drei-Dart-Average von 105,35 Punkten und eine Checkout-Quote von 58,8 Prozent (20 von 34). Searle, der im Laufe der WM zum Geheimfavoriten reifte, spielte dagegen nur einen 93er-Average und traf zudem auch "nur" 42 Prozent seiner Versuche auf Doppel.
Mit dem 6:1-Erfolg setzte Littler seinen famosen Lauf bei der WM 2026 weiter fort. Von nun 28 gespielten Sätzen gewann der 18-jährige Superstar 25. In vier von sechs Runden schlug er seinen Gegner zu Null. Zudem spielte Littler nur in einem einzigen Match einen Average von unter 100 Punkten pro Aufnahme.
Searle darf sich trotz seines Halbfinal-Aus immerhin über den größten Zahltag seiner Darts-Karriere freuen. Als unterlegender Halbfinalist kassiert er 200.000 Pfund. Damit steigerte er seinen bisherigen Rekordgewinn um das Vierfache. Auch in der Weltrangliste wird sich der Einzug in die Runde der letzten vier für den 38-Jährigen bezahlt machen. Dort wird er ab Montag in der Top 10 geführt.


