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(M)

"Es ist hart"

Tournee-Frust bei Norwegen-Skispringer

Johann Andre Forfang bei der Vierschanzentournee
Johann Andre Forfang bei der Vierschanzentournee
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
02. Januar 2026, 13:24
sport.de
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Die norwegischen Skispringer erlebten beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen eine Enttäuschung. Entsprechend groß war der Frust anschließend bei den Athleten.

Kristoffer Eriksen Sundal landete als bester norwegischer Skispringer am Donnerstag auf dem 16. Platz.

Robin Pedersen (17.), Johann Andre Forfang (18.), Marius Lindvik (22.) und Isak Andreas Langmo (29.) schafften es beim Sieg des Slowenen Domen Prevc ebenfalls in den zweiten Durchgang, dennoch stand in Garmisch-Partenkirchen letztlich das schwächste norwegische Abschneiden beim Neujahrsspringen seit 24 Jahren.

"Schon lustigere Neujahrsspringen"

"Ich habe schon lustigere Neujahrsspringen erlebt. Es will einfach nicht so richtig klappen. Es ist hart", sagte Forfang der Zeitung "Dagbladet".

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"Manchmal keimt Hoffnung auf, aber dann wird man immer wieder enttäuscht. Ich muss einfach weiter daran arbeiten und daran glauben, dass ich es irgendwann nach vorne schaffe", führte der 30-Jährige aus.

Wie schon zum Auftakt in Oberstdorf stand in Garmisch-Partenkirchen das Material im Fokus. Der slowenische Skispringer Timi Zajc wurde erneut wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert und verpasst damit den Rest der Vierschanzentournee. "Verdammt noch mal. Es wird so viel Wert auf die Ausrüstung gelegt, mit 'so und so vielen Millimetern hier und dort'", klagte Sundal im Gespräch mit "Viaplay".

Prevc dominiert die Vierschanzentournee

Der 24-Jährige ist bei der 74. Vierschanzentournee als Zwölfter in der Gesamtwertung zurzeit noch der beste Norweger.

An der Spitze thront zur Halbzeit der Slowene Domen Prevc nach seinen Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Dem 26-Jährigen winkt der historische Vierfacherfolg bei der Tournee. Das haben in der Skisprung-Geschichte bislang nur Sven Hannawald, Kamil Stoch und Ryoyu Kobayashi geschafft.

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