Die Sorgen bei den San Antonio Spurs um die Gesundheit von Victor Wembanyama waren groß. Die Ergebnisse einer MRT-Untersuchung lässt die Franchise jedoch aufatmen.
Wie ESPN berichtet, liegen im lädierten linken Knie keine strukturellen Schäden vor. Obwohl Wembanyama schon unmittelbar nach dem Sieg über die New York Knicks am Mittwoch angegeben hatte, dass er im nächsten Spiel zur Verfügung stehen werde, hat dieser die Reise nach Indianapolis für das Gastspiel bei den Indiana Pacers nicht angetreten. Darüber hinaus werde er auch für das Heimspiel am Samstag gegen die Portland Trail Blazers als fraglich eingestuft.
Wembanyama überstreckte rund zehn Minuten vor dem Ende sein linkes Knie bei einer Rebound-Situation mit Karl-Anthony Towns und Jordan Clarkson der Gäste. Daraufhin humpelte der 21-Jährige in die Kabine der Spurs und kehrte nicht mehr in die Partie zurück, obwohl er das eigentlich vorhatte.
"Es war eine einfache Überstreckung, also müsste [die Pause, Anm. d. Red.] minimal ausfallen. Ich war zuversichtlich. Ich war sehr nah dran, ins Spiel zurückzukehren. Sie mussten mich zurückhalten", sagte der Franzose anschließend. Seine Mannschaft schaffte es auch ohne ihn, die Neuauflage des jüngsten Cup-Finals mit 134:132 für sich zu entscheiden.
Verletzungen haben Wembanyama in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach aus dem Tritt gebracht. Die vergangene Saison wurde für ihn vorzeitig aufgrund eines Blutgerinnsels in der Schulter beendet. In dieser Spielzeit verpasste er zwölf Spiele aufgrund einer Wadenzerrung.
Sportlich läuft es für seine Mannschaft mit und ohne ihm auf dem Feld hervorragend. Mit einer Bilanz von 24-9 belegen die Spurs derzeit den zweiten Rang in der Western Conference. Mit drei Siegen über den amtierenden Meister, die Oklahoma City Thunder, konnten die Texaner zudem für Aufsehen sorgen.



































