Die Autopsie des kurz vor Weihnachten verstorbenen Biathleten Sivert Bakken ist laut Aussage des Familien-Anwalts abgeschlossen. Die Frage, ob die vom Norweger benutzte Höhenmaske die Ursache für seinen Tod war, bleibt in dem Bericht aber noch unbeantwortet.
"Wir hatten gehofft, dass die Familie einige Antworten erhält, aber diese wird es erst in ein paar Monaten geben", erklärte die Anwaltskanzlei der Bakken-Familie am Dienstag in einer offiziellen Stellungnahme.
Laut Mitteilung haben die italienischen Behörden den mit den Fall betreuten Forensik-Experten eine Deadline bis Anfang März gesetzt, um ihre Untersuchung abzuschließen und ihren offiziellen Report einzureichen. Bis dahin wird weiter Unklarheit darüber herrschen, ob die von Sivert Bakken genutzte Höhenmaske seinen Tod verursacht hat.
Bakkens Leichnam wird nach Norwegen überführt
Der Leichnam des kurz vor Weihnachten verstorbenen Biathleten soll in den kommenden Tagen nach Norwegen überführt und dort beigesetzt werden. Wann und wo die Beerdigung stattfindet, steht noch nicht fest.
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Laut Angaben der Kanzlei lässt sich nach dem aktuellen Stand der Untersuchung weder bestätigen noch dementieren, dass die Nutzung der Maske ursächlich für Bakkens Tod war. Aus diesem Grund baten die Anwälte in ihrer Stellungnahme auch darum, von dahingehenden Spekulationen abzusehen.
"Obwohl die Presse in ihrer Berichterstattung hervorhebt, dass die Todesursache unklar ist, wird der tragische Tod eines jungen Athleten genutzt, um eine Verbindung zu einem komplett legalen Equipment für die Höhensimulation zu knüpfen, ohne dass es Beweise für diese Verbindung gibt", heißt es im Anwaltsschreiben.
Gleichzeitig verurteilte die Kanzlei die Spekulationen, die Bakkens Tod auf seine vorherige Krankheitsgeschichte zurückführen. Diese sei allen voran für seine Verwandten sehr "schmerzhaft".



