Bei Fortuna Düsseldorf ist die Trainer-Entscheidung gefallen. Markus Anfang darf weiter im Amt bleiben. Dabei hat sich der kriselnde Zweitligist zuvor wohl auch mit einer spektakulären Rückholaktion beschäftigt.
Wie die "Sport Bild" berichtet, ist bei Fortuna Düsseldorf über ein erneutes Engagement von Ex-Trainer Daniel Thioune diskutiert worden.
Der Gedanke sei aber recht schnell verworfen da, da aus dem Umfeld des 51-Jährigen zu hören war, dass er kein Interesse an einer Rückkehr hat.
Thioune war im Oktober als Trainer von Fortuna Düsseldorf entlassen worden. Im Februar 2022 hatte er den Posten übernommen, hatte die Rheinländer 2024 fast zum Aufstieg in die Bundesliga geführt.
Nachdem die Düsseldorfer in dieser Saison aber in den Tabellenkeller abgerutscht sind, folgte die Trennung.
Thioune steht aber nach wie vor bei den Fortunen unter Vertrag. Bis Ende Juni 2028 kassiert der Coach weiterhin 50.000 Euro im Monat. Kein Wunder, dass der Zweitligist über eine Rückholaktion nachgedacht hat.
Fortuna Düsseldorf hält an Markus Anfang fest
"Die Leistung der letzten Spiele, die Arbeit von Markus Anfang auf und neben dem Trainingsplatz und die Gespräche haben gezeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind, um aus der schwierigen Lage wieder rauszukommen", teilte der neue Sportvorstand Sven Mislintat mit.
Begründet wurde dies mit den zuletzt verbesserten Auftritten der Mannschaft und dem wichtigen 2:1-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth zum Abschluss der Hinrunde. Dennoch bleibt der Klub auf Rang 16 in akuter Abstiegsgefahr.
Auch finanzielle Gründe dürften bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Mit einer weiteren Trainerentlassung nach Daniel Thioune hätten die Düsseldorfer ansonsten einschließlich des Nachfolgers für Anfang dann drei Trainer auf der Gehaltsliste gehabt




























