Ist Domen Prevc bei der 74. Vierschanzentournee unschlagbar? Laut Österreichs Skisprung-Gigant Stefan Kraft benötigt es "ein Wunder", um den slowenischen Dominator zu stoppen.
Prevc führt die Vierschanzentournee nach seinem Auftaktsieg in Oberstdorf bereits mit einem umgerechneten Vorsprung von fast zehn Meter an.
"Gegen Domen ist kein Kraut gewachsen, da brauchen wir ein Wunder", wird Österreichs Skisprung-Superstar Kraft von der "Kronen Zeitung" zitiert.
Titelverteidiger Daniel Tschofenig kam am Montagnachmittag auf der Schattenbergschanze noch am nächsten an den slowenischen Überflieger heran. Doch selbst der 23-Jährige musste anschließend zugeben: "17,5 Punkte sind schon sehr viel Rückstand, das wird extrem schwierig. Er springt genial und macht keine Fehler. Dazu klopft er einen Sprung nach dem anderen runter. Wir müssen auf Fehler von ihm hoffen."
Teamkollege Jan Hörl will den Sieg bei der Vierschanzentournee noch nicht nach dem ersten Wettkampf abschreiben. "Alles ist möglich! Er springt unglaublich, es sind aber noch drei Springen. Abgerechnet wird in Bischofshofen. Wir wollen ihn ärgern", sagte der Viertplatzierte aus Oberstdorf.
Prevc will bei Vierschanzentournee "kühlen Kopf behalten"
Und Prevc selbst? "Ich springe derzeit, als hätte ich Flügel", verriet der 26-Jährige. Der Skisprung-Dominator will "einen kühlen Kopf behalten und den Moment genießen."
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Aus deutscher Sicht machten Felix Hoffmann (3.) und Philipp Raimund (5.) in Oberstdorf Hoffnung. Die deutschen Skispringer warten seit 2002 auf einen Triumph bei der Vierschanzentournee. "Was Prevc macht, können wir nicht beeinflussen", sagte Bundestrainer Stefen Horngacher.
Noch bleiben der Konkurrenz die Wettkämpfe in Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck sowie Bischofshofen, um Prevc' ersten Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee zu verhindern.





