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Timo Glock reagiert auf DTM-Knall

Timo Glock mit GT3-Leiter Volker Strycek (re.) und Sportdirektor Jochen Albig (li.)
Timo Glock mit GT3-Leiter Volker Strycek (re.) und Sportdirektor Jochen Albig (li.)
Foto: © MST
18. Dezember 2025, 12:38
sport.de
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In Timo Glocks McLaren-Team Dörr Motorsport in der DTM gibt es einen personellen Umbruch.

Nach der Ernennung von Volker Strycek zum neuen GT3-Leiter muss Chefingenieur Richard Selwin, ein enger Vertrauter Glocks, nach nur einem Jahr seinen Hut nehmen. Außerdem kursieren Gerüchte, dass auch Renningenieur Kevin Mirocha keine Zukunft bei Dörr Motorsport hat. 

"Ich hatte mit beiden ein supergutes Verhältnis, und als Team haben wir auch dank ihnen einen Riesenschritt nach vorne gemacht", kommentierte Glock gegenüber "Motorsport-Total.com" die Personal-Rochade.

Der Ex-Formel-1-Fahrer ergänzte: "Ich verstehe nicht, warum man auf meiner Seite der Garage Änderungen vornehmen will. Aber Volker Strycek ist der neue Mann, der die Entscheidungen trifft."

Offenbar bleibt die Truppe um Glocks Teamkollege Ben Dörr unverändert: Renningenieur Erich Baumgärtner bleibt Dörr Motorsport auch 2026 erhalten.

Die Trennung von Selwin erklärt Dörr-Teammanager Axel Funke damit, "dass wir die Position nicht weiter besetzen wollen. Das hat nichts mit seiner Arbeit oder sonst etwas zu tun".

Auch die Ankunft Stryceks sei nicht die Ursache für die Entscheidung. "Es hat zum Teil sicher budgetäre Gründe", erläuterte Funke. Selwins Aufgaben will das Team "auf das bestehende Engineering-Team" verlegen, betonte Funke.

Und was ist an den Gerüchten um das Aus für Glock-Spezi Mirocha dran? "Sie arbeiten sehr gut zusammen - und Kevin hat dieses Jahr auch sehr viel Input gegeben, aber wir stellen jetzt grundsätzlich alles infrage", sagte Funke. "Alle Personalien sind auf dem Prüfstand."

DTM: So ist Timo Glocks Zukunft geplant

Noch ist ihm zufolge keine Entscheidung in der Personalie Mirocha gefallen, so Funke. Aber: "Vielleicht finden wir jemanden, der noch mehr aus Timo herausholt."

Der Teammanager stellte zudem klar: "Am Ende treffen wir eine Entscheidung und überlegen: Was ist das Beste für das Team und die Weiterentwicklung des Teams? Ich kann auch nicht jeden Mechaniker fragen, mit wem er zusammenarbeiten möchte."

Es könne laut Funke auch "ein Szenario geben, dass wir einen weiteren Ingenieur für das Engineering am Auto einstellen - und Kevin bleibt an Bord und macht das, was er am allerbesten kann".

Klar ist laut Funke: Timo Glock soll vertragsgemäß auch 2026 in der DTM für Dörr Motorsport fahren.

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