Die Zukunft von Serge Gnabry beim FC Bayern ist weiterhin offen, trotzdem wirkt die Situation zwischen dem Nationalspieler und dem Verein weiterhin erstaunlich ruhig.
Während der Vertrag des Offensivspielers im kommenden Sommer ausläuft und die Spekulationen über mögliche Wechselszenarien zunehmen, verspürt der 30-Jährige selbst keinerlei Unruhe. Vor dem Champions-League-Spiel seines FC Bayern gegen Sporting Lissabon nahm Serge Gnabry den Verhandlungen bewusst die Schärfe.
Es gebe "keinen Zeitplan. Es ist eine ganz entspannte Situation. Wir schauen einfach, was in nächster Zeit dabei rauskommt", erklärte er und vermittelte damit Gelassenheit in der sonst so hektischen Branche.
Auch der aktuelle Stand der Gespräche scheint von gegenseitigem Vertrauen geprägt zu sein. "Alles gut von beiden Seiten, deswegen passt es so", betonte Gnabry.
Schon seit 2017 trägt er das Trikot des Rekordmeisters, wurde Deutscher Meister, Champions-League-Sieger und prägte über Jahre das Offensivspiel der Münchner mit. Allerdings wurde auch immer wieder war über einen vorzeitigen Abschied spekuliert, auch noch vor dieser Saison. Doch in den vergangenen Monaten meldete sich Gnabry sportlich eindrucksvoll zurück und unterstrich, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann.
FC Bayern will unter die ersten Acht
Dabei hat sich auch sein Selbstverständnis innerhalb des Teams verändert. Längst sieht sich Gnabry nicht mehr nur als Tempodribbler für besondere Momente auf den offensiven Flügeln, sondern als gestandene Führungspersönlichkeit.
"Im Laufe der Zeit verfestigt man sich in der Mannschaft, man denkt anders über Dinge nach. Ich denke, ich bin ein bisschen lauter, ein bisschen führender geworden, als ich es vielleicht war, als ich mit 23 hergekommen bin", sagte er offen.
Der Fokus liegt für Gnabry aktuell jedoch klar auf dem sportlichen Erfolg. In der Ligaphase der Champions League wollen die Bayern unbedingt unter die besten acht Teams kommen, um sich direkt für das Achtelfinale zu qualifizieren. "Dies wäre natürlich gut, um ein bisschen Luft zu haben in der Playoff-Phase. Außerdem sind das auch zwei Spiele, in denen es schnell rausgehen kann. Letztes Jahr war es schon sehr knapp gegen Celtic", erinnerte er mahnend.



























