Glück im Unglück für Franz Wagner: Der deutsche Basketballstar ist nach seiner Schrecksekunde glimpflich davongekommen.
Wie Orlando Magic am Montag bekannt gab, zog sich der Welt-und Europameister am Sonntag bei der 100:106-Pleite bei den New York Knicks lediglich eine schwere Verstauchung des linken Knöchels zu.
Zur Ausfalldauer wurden keine genauen Angaben gemacht, laut "ESPN" müsse Wagner aber nur "zwischen zwei bis vier Wochen" pausieren.
4:43 Minuten vor Ende des ersten Viertels war Wagner beim Versuch, einen hohen Pass zu fangen, von seinem deutschen Gegenspieler Ariel Hukporti gefoult worden und extrem unglücklich auf dem Boden gelandet. Mit schmerzerfülltem Gesicht hielt er sich das Knie und wand sich auf dem Court, ein Kreuzbandriss wurde befürchtet. Die MRT-Untersuchung am Montag brachte Entwarnung.
Damit muss Wagner wohl auch nicht auf sein "Heimspiel" am 15. Januar verzichten, wenn Orlando in Berlin auf die Memphis Grizzlies trifft.
In der vergangenen Saison war Wagner wochenlang wegen einer Bauchmuskelverletzung ausgefallen. Sein Bruder und Teamkollege Moritz hatte vor gut einem Jahr einen Kreuzbandriss erlitten und in der Folge die EM verpasst. Nun drängt der 28-Jährige auf sein Comeback.
Im ersten Jahr seines neuen 224-Millionen-Dollar-Vertrags spielte Franz Wagner bislang stark auf. Besonders in Abwesenheit des bis kürzlich verletzten Co-Stars Paolo Banchero trug er die Offensive, sodass Orlando nach schwachem Saisonstart wieder in die Playoff-Ränge vorstieß.
Mosleys Gebete werden erhört
Direkt nach Wagners Verletzung hatte Magic-Headcoach Jamahl Mosley noch Schlimmes befürchtet.
"Man möchte nie jemanden zu Boden gehen sehen, aber es tat mir im Herzen weh, als ich sah, wie er auf den Boden fiel", gestand Mosley: "Jetzt bete ich nur noch, dass alles gut wird für ihn, aber wir möchten einfach nicht, dass ihm so etwas passiert - besonders er, der immer alles richtig macht, wenn er auf dem Platz steht."
Seine Gebete wurden offenbar erhört, es folgte nicht die zweite schwere Knieblessur in der Familie Wagner.



































