Nach dem Sieg gegen die Indianapolis Colts sind die Jacksonville Jaguars auf dem Weg in Richtung NFL Playoffs. Zudem führt man weiterhin souverän die AFC South an. Den nötigen Respekt erhält das Team aber dennoch nicht. Zumindest empfindet man das in Florida so.
"Letztendlich habe ich das Gefühl, dass niemand uns mag außer uns selbst", sagte Running Back Travis Etienne Jr., der beim 36:19-Sieg 74 Yards und zwei Touchdowns erzielte. "Das hängt einfach damit zusammen, dass wir Teil dieser Organisation sind und wie diese Organisation seit einiger Zeit ist. Wir werden ihren Respekt nicht bekommen. Aber das ist uns eigentlich egal", so der Ballträger.
Auch Quarterback Trevor Lawrence schlug nach dem Sieg gegen die Colts in dieselbe Kerbe. "Wir alle fühlen uns als wirklich gutes Team und bekommen wahrscheinlich nicht die Anerkennung, die wir verdienen", sagte Lawrence, der 244 Yards und zwei Touchdowns warf.
"Alle reden über die anderen Teams – und selbst in unserer eigenen Division sind es all diese anderen Teams, die die Division gewinnen und all diese Dinge tun werden, und niemand interessiert sich wirklich für die Jags, was in Ordnung ist"
NFL: Motivationsschub für das Team
Dabei sind es die Jacksonville Jaguars, die die AFC South anführen. Mit einer Bilanz von 9-4 liegt man aktuell einen Sieg vor den Houston Texans und hat unter anderem mit den Jets und den Titans ein machbares Restprogramm. Mindestens die Playoffs, aber auch der Division-Sieg sind deshalb das Ziel.
Die Jaguars haben aus der vermeintlichen Respektlosigkeit – sei es in den nationalen Medien oder in Gesprächen in Sportbars – Motivation für einen Endspurt gezogen.
"So ist es nun mal", erklärte Trevor Lawrence mit Bezug auf die mangelnde Aufmerksamkeit auf den Jaguars. "Wir werden das als Ansporn nutzen und weiter spielen. Es spielt keine Rolle", so der Spielmacher.
Auch Head Coach Liam Coen äußerte sich zur Thematik: "Ich weiß nicht, ob wir jemals wirklich Respekt bekommen werden", sagte er. "Das ist das Schöne daran. Es wird nicht kommen. Das weißt du. Es wird nicht kommen. Und das ist völlig in Ordnung", will sich der Head Coach auf sein eigenes Team konzentrieren.







