Isack Hadjar wird für seine starke Rookie-Saison in der Formel 1 belohnt und rückt im kommenden Jahr von Racing Bulls zu Red Bull. Beim Schwesterteam darf sich sogleich der nächste Youngster beweisen. Warum, das erklärte Teamchef Alan Permane.
Der gerade einmal 18 Jahre alte Arvid Lindbald wird in der kommenden Formel-1-Saison an der Seite von Liam Lawson für Racing Bulls fahren. Das gab der Rennstall am Dienstagnachmittag bekannt. Zugleich wurde mitgeteilt, dass Isack Hadjar an die Seite von Max Verstappen zu Red Bull rückt - und Yuki Tsunoda fortan nur noch als Reservepilot des Teams fungiert.
"Liam hat in diesem Jahr beeindruckende Leistungen und Professionalität gezeigt, er hat sich besonders dann hervorgetan, wenn die Bedingungen am schwierigsten waren, und wir freuen uns darauf, 2026 daran anzuknüpfen", begründete Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane in der Mitteilung: "Und Arvids schnelle Entwicklung macht ihn zu einem der herausragenden jungen Talente im Sport."
Gemeinsam "bilden sie ein starkes und dynamisches Duo, das den Ehrgeiz und den jugendlichen Geist von VCARB verkörpert, während wir in eine transformative neue Ära der Formel 1 eintreten", so die Hoffnung des Teams.
Arvid Lindblad: Steiler Aufstieg in kurzer Zeit
Liam Lawson bestreitet in 2025 seine erste volle Saison in der Königsklasse, zunächst begann er im Red-Bull-Cockpit. Der junge Arvid Lindblad durfte bislang zweimal in Testfahrten sein Können unter Beweis stellen.
Aktuell fährt der Youngster, der sowohl die britische als auch die schwedische Nationalität besitzt, für Campos Racing in der Formel 2. Nach 20 von 22 Rennen belegt er den sechsten Platz in der Fahrerwertung, zwei Siege konnte Lindblad einfahren.
Er gehört bereits seit 2021 dem Kader an und wurde von Red Bull zu erfolgreichen Kartzeiten verpflichtet. Auch nach seinem Wechsel in den Formelsport konnte er einige Erfolge erzielen: 2023 gewann er das Formel-4-Rennen in Macau und wurde Gesamtdritter in der Italienischen Formel 4, bevor er in die Formel 3 aufstieg, wo er in seinem ersten Jahr Rang vier belegte.
Zu seiner Beförderung sagte der baldige Formel-1-Rookie: "Ich möchte mich bei allen bei VCARB für die Gelegenheit bedanken. Seit ich mit fünf Jahren diese Reise begonnen habe, war es immer mein Ziel, in der Formel 1 zu sein, daher ist es ein stolzer Moment, diesen Schritt zu gehen. Ich bin dem Red-Bull-Juniorprogramm und meinem persönlichen Team äußerst dankbar für ihre Führung, Mentorschaft und ihr Vertrauen; ohne ihre Unterstützung wäre all das nicht möglich gewesen."




